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OpenStreetMap.de - Dec 15

Wochennotiz Nr. 490

03.12.2019-09.12.2019 58 Orte der Biodiversität 1 | Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende | Kartenstil © Mapbox Neuwahl Vorstand der OSM Foundation Die Ergebnisse der Wahlen für vier Sitze im OSMF-Vorstand wurden während der Hauptversammlung bekannt gegeben. Die erfolgreichen Kandidaten waren Guillaume Rischard … Weiterlesen → an hour ago

03.12.2019-09.12.2019

58 Orte der Biodiversität 1 | Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende | Kartenstil © Mapbox

Neuwahl Vorstand der OSM Foundation
  • Die Ergebnisse der Wahlen für vier Sitze im OSMF-Vorstand wurden während der Hauptversammlung bekannt gegeben. Die erfolgreichen Kandidaten waren
    1. Guillaume Rischard (Luxemburg)
    2. Allan Mustard (USA),
    3. Mikel Maron (USA),
    4. Rory McCann (Irland).

    Das Voting für den Platz vier war extrem knapp zwischen Rory McCann und Michal Migurski (USA).

    weeklyOSM / Wochennotiz gratuliert den erfolgreichen Kandidaten und dankt allen, die sich die Mühe gemacht haben, sich zur Wahl zu stellen.

Mapping
  • Michael Behrens hat um Stellungnahme zu einem Proposal zur Festlegung der Funktion zum Teilen eines Wanderweges gebeten.
  • Scott bittet um Kommentierung seines Vorschlags zur Einführung des Tags leisure=skatepark zum Erfassen von Anlagen, die für Skateboarding, Inline-Skating, BMX-Fahren oder Scooter bestimmt und ausgestattet sind.
  • Markus berichtete, dass die Abstimmung über das Proposal von pedestrian_lane=* mit 62% Zustimmung endete und infolgedessen nicht die erforderliche Mehrheit von 75% erreichte.
  • Sebastian Martin Dicke hat um Meinungen zu seinem Proposal von notary=yes,no gebeten, das bei einer Anwaltskanzlei ausssagen soll, ob diese Notariatsdienstleistungen anbietet.
  • Martin Scholtes rief dazu auf, sein Proposal von park_drive=yes/no/informal/designated als Zusatz zu amenity=parking zu kommentieren. Der Vorschlag zielt darauf ab, Parkplätze zu erfassen, auf denen sich, ausgeschildert oder informell, Fahrgemeinschaften bilden können.
  • Die Abstimmung über das Proposal eines Tagging-Schemas zum Erfassen von Telekommunikationsinfrastruktur hat begonnen. Bei diesem Vorschlag geht es darum, kleine, oft sichtbare abschließende Verteilerkästen mit telecom=distribution_point zu taggen. In Deutschland heißen diese „Abschlusskästen“ (APL), ob indoor oder outdoor.
  • France 24 berichtet mit einem Artikel und einem Video über das Mapping-Projekt, das Code for Africa in Makoko, einem schwimmenden Viertel in Lagos, Nigeria, durchgeführt hat.
  • Die NGO CartOng teilt in einem Blog ihre Initiative, St. Laurent du Maroni in Französisch-Guayana zu kartieren, unter voller Einbeziehung der lokalen Bevölkerung in die Kartierungsaktivitäten.
  • MapRoulette 3.5 ist nun mit einer stark verbesserten Aufgabensuche auf der Karte und vielen anderen kleineren Verbesserungen und Bugfixes verfügbar. Schaut es euch auf maproulette.org an!
Community
  • [1] Eine Karte zeigt 58 Orte, die der biologischen Vielfalt in 19 Gemeinden der Île-de-France gewidmet sind.
  • Die lokale Gemeinschaft der Mitwirkenden von OpenStreetMap in Manila, Philippinen, organisierte ihren ersten LGBTQI MapBeks Mapathon und schulte Neueinsteiger, um mit MapContrib Daten zu OSM hinzuzufügen. Schaut euch dazu gerne auch Mikko’s OSM-Blogeintrag an.
  • Der belgische Mitwirkende juminet plädiert für eine „stärker integrierte“ Website für OpenStreetMap.org. Andy Allan, der derzeit den größten Teil der Webseitenentwicklung durchführt, ermutigt ihn, sich tatsächlich zu engagieren.
  • kartonage veröffentlicht eine kurze Reflexion über seine Mapillary-Beiträge in diesem Jahr.
  • thomersch schreibt einen Blogbeitrag über sein Kalendertool.
  • Antara Tithil, eines der Kernteammitglieder des Bangladesh Open Innovation Lab (BOIL), wird im Daily Observer als „Woman in Mapping“ vorgestellt.
  • Frederik Ramm kritisiert das Engagement von Facebook bei OpenStreetMap sowie die Bewerbung eines FB-Mitarbeiters um eine Vorstandsposition bei OSMF. Viele interessante Kommentare. ♦
  • Als Antwort auf die als bedrohlich empfundene Stellenausschreibung der Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz, in der unter anderem die Einleitung rechtlicher Schritte bei Veröffentlichung von illegalem Verhalten in Online-Kartendiensten die Rede ist, entwarf Nakaner ein vorläufiges Positionspapier, das den Umgang von OSM mit Geheimhaltungsinteressen Dritter beschreibt.
Importe
  • krizleebear spricht über mögliche automatisierte Bearbeitungen bei der Verlinkung von admin_centre. Eine detaillierte Dokumentation der Gründe und der Implementierung findest Du im Wiki.
OpenStreetMap Foundation
  • Peter Barth stellte den Kandidaten der OSMF-Vorstandswahl Fragen zum Thema Interessenkonflikte.
  • OSM UK hat den „OSMUK Talent Pool“ eingerichtet, um Unternehmen und Organisationen mit Kartographen aus Großbritannien zu verbinden, die bezahlte oder ehrenamtliche Arbeit im Zusammenhang mit OpenStreetMap leisten können.
  • Mikel Maron skizziert einige seiner Ideen zur OSMF-Governance. Er sprach die mögliche Aufteilung des Beirats (Advisory Board) in eine Gruppe von Local Chapters und eine Gruppe für Unternehmen an. Des Weiteren befasste er sich mit der Notwendigkeit von Regeln für die Zusammenarbeit von Vorstand und Working Groups sowie der Ausarbeitung einer Richtlinie für Interessenkonflikte.
Veranstaltungen
  • Der Call for presentations für die SotM 2020 in Kapstadt, Südafrika ist nun offen.
  • Die ivorische Zeitung FratMat berichtet über den Erfolg der State of the Map Africa in Grand-Bassam in der Elfenbeinküste.
  • Das Organisationskomitee State of the Map Africa teilte Bilder von der erfolgreichen Konferenz über Flickr.
  • Vom 20. bis 22. November fand in Abidjan, Côte d’Ivoire, eine von der Weltbank gesponserte 3-tägige Regional Understanding Risk 2019 Konferenz statt. Der letzte Tag war gemeinsam mit der Afrika-Konferenz SotM 2019.
Humanitarian OSM
  • Das HOT-Projekt #7446 bittet dringend um Hilfe bei der Kartierung von Dschibuti in Ostafrika nach einer schweren Überschwemmung. Aufgrund der sehr dichten Umgebung ist die Aufgabe auf fortgeschrittene Mapper beschränkt.
  • Micheal Yani, Koordinator für die neue Südsudan-Community von OSM, bittet um Spenden, um Workshops, die Ausbildung südsudanesischer Flüchtlinge in Uganda und anderen Ländern, sowie Mappingtechnik zu finanzieren.
  • Leon, ein GIS-Spezialist und Umweltingenieur in Bolivien, wirbt um Spenden, um ein geografisches Informationssystem im Land aufzubauen. Das System soll ein Gemeinschaftsprojekt der örtlichen OSM-Community, öffentlicher Einrichtungen, Hilfsorganisationen, Forschern und des Privatsektors werden. Das Gebiet litt in letzter Zeit unter verheerenden Waldbränden und einer sehr hohen Entwaldungsrate. Das Ziel von 7.000 $ liegt leider noch in weiter Ferne.
  • Alice Goudie beschreibt in einen Blog-Artikel die Arbeit von MissingMaps nach demr Hurrikan Dorian, der im September 2019 die Bahamas heimgesucht hatte. Der Blog behandelt den Beitrag von MissingMaps, die Bedeutung von OSM und zeigt anschauliche Fotos von „OSM in Aktion“.
Ausbildung/Schulung
  • Ein neues Open-Access-Buch über „Digital Earth“ wurde veröffentlicht. OpenStreetMap erhält im Kapitel „Citizen Science in Support of Digital Earth“ – geschrieben von Maria Antonia Brovelli, Marisa Ponti, Sven Schade und Patricia Solís – besondere Beachtung.
Karten
  • Christian Reinstorf alias Spiekerooger bietet Online-Karten (osmap.info) in sieben verschiedenen Sprachen auf Basis von OpenStreetMap-Daten an.
Open-Data
  • Marco Minghini berichtet über eine Praktikumsstelle bei der Europäischen Kommission – Joint Research Centre (JRC) in Ispra (Italien). Die Bewerbungsfrist endet am 10. Januar 2020.
Programme
  • SomeoneElse fühlte sich durch die Tag-Homogenisierungsdiskussionen ermutigt, einen Blogbeitrag über die Werkzeuge zu schreiben, mit denen das „superdetaillierte“ Tagging in OSM zu etwas Brauchbarem gemacht werden kann, z.B. zum Rendern von OSM-Daten.
Releases
  • Das OsmAnd-Team kündigte die Version 3.10 seiner Navigationssoftware für iOS an. Die neue Version enthält ein überarbeitetes Menü für die Vorbereitung der Navigation, Unterstützung für Online-SQL-Karten, verbesserte Steuerung der Konturlinien und vieles mehr.
Kennst du schon …
  • … GeoHipster? Eine unabhängige Online-Publikation, die sich der Chronologie des Zustands, der Themen und der Richtung der Geodatenindustrie widmet, wie sie von den Menschen, die in ihr arbeiten, gesehen wird.
  • … die Wiki-Seite mit Tipps. wie man gute Changeset-Kommentare schreibt?
  • … die Tags für die Herkunft von Spezialitäten in Restaurants und Geschäften? Bei Restaurants ist es cuisine, für Waren in Geschäften origin.
  • … die Umweltzone in deiner Stadt? Oder fehlt sie noch? Schau nach im Wiki und ergänze deine Umweltzone.
OSM in der Presse
  • Steven Johnson gibt in einem TEDx-Talk eine Einführung in OpenStreetMap aus der Perspektive eines Lehrers.
  • Onlinekhabar berichtet, dass die Einwohner der Gemeinde Budhiganga kürzlich geschult wurden, um ihre Ressourcen und Sehenswürdigkeiten zu kartieren und die Daten auf OpenStreetMap hochzuladen.
Weitere Themen mit Geo-Bezug
  • Christopher Barrington-Leigh und Adam Millard-Ball haben einen Beitrag über die Verwendung von OpenStreetMap geschrieben, um ein Maß für die Straßenanbindung zu berechnen. Sie fanden heraus, dass es einen starken Zusammenhang zwischen geringer Konnektivität und erhöhtem Fahrzeugverkehr, Energieverbrauch und CO2-Emissionen gibt.
  • Weetracker berichtet, dass es nur 6 afrikanische Länder gibt, in denen Flugdrohnen einen Gesetzesverstoß darstellen. Die 6 Länder sind: Algerien, Elfenbeinküste, Kenia, Madagaskar, Marokko und Senegal.
  • Die GeoChicas haben eine Karte der Orte auf der ganzen Welt erstellt, an denen „Un violador en tu camino“ („Ein Vergewaltiger auf deinem Weg“) (automatische Übersetzung) aufgeführt wurde, mit Links zu Berichten über die Ereignisse. Die Protestveranstaltung hat zum Ziel, gegen Verletzungen der Frauenrechte zu demonstrieren.
Wochenvorschau Wo Was Wann Land online PoliMappers Adventures 2019 2019-12-01-2019-12-31 ♦ Mannheim Mannheimer Mapathons 2019-12-12 ♦ Munich Münchner Stammtisch 2019-12-12 ♦ Nantes Réunion mensuelle 2019-12-12 ♦ Berlin 138. Berlin-Brandenburg Stammtisch 2019-12-13 ♦ Berlin DB Open Data XMAS Hack 2019-12-13-2019-12-14 ♦ Lüneburg Lüneburger Mappertreffen 2019-12-17 ♦ Digne-les-Bains HÉRuDi : l’Histoire Étonnante des Rues de Digne 2019-12-17 ♦ Düsseldorf Stammtisch 2019-12-27 ♦ hosted by Chaos Communication Congress 36C3 OpenStreetMap assembly 2019-12-27-2019-12-30 ♦

Hinweis:
Wer seinen Termin hier in der Liste sehen möchte, trage ihn in den Kalender ein. Nur Termine, die dort stehen, werden in die Wochennotiz übernommen. Bitte prüfe die Veranstaltung in unserem öffentlichen Kalendertool und korrigiere bitte die Einträge im Kalender, wenn notwendig.

Diese Wochennotiz wurde erstellt von Jorieke V, Kleper, Rainero, Rogehm, SunCobalt, TheSwavu, derFred, doktorpixel14, geologist.

an hour ago

Richard Fairhurst - Dec 15

Pre-compositing terrain with Mapnik

Optimise your Postgres setup, they said. It’ll make your rendering faster, they said.

So I did. Over months. I followed every guide I could find. I now have more indexes than the Yellow Pages printing contract. I have set work_mem to somewhere in the region of 27 petabytes.

And yet my rendering was still dog-slow.

Generating tiles while watching the query log, I noticed that ti 3 hours ago

Optimise your Postgres setup, they said. It’ll make your rendering faster, they said.

So I did. Over months. I followed every guide I could find. I now have more indexes than the Yellow Pages printing contract. I have set work_mem to somewhere in the region of 27 petabytes.

And yet my rendering was still dog-slow.

Generating tiles while watching the query log, I noticed that tile generation would still be slow (as in, many seconds slow) even when no or few slow queries were running. Something else was clearly taking up the time.

Profiling

Unfortunately, Mapnik doesn’t have a style profiler. So I wrote one, or at least, a rough approximation of a basic one. It’s pretty simple:

  1. Generate an image once to warm up the Postgres cache.
  2. Generate that image five more times, and time the result.
  3. Remove a layer from the stylesheet.
  4. Generate the image five times with the new stylesheet, and time the result.

Step 2 minus step 4 is the amount of time that layer takes to render. Repeat with any layers you think might be slow, and you can identify which are the slow ones.

The result, for me, was pretty obvious: the raster terrain. cycle.travel’s hillshading composites three layers together: a colour relief layer, a hillshade layer, and a slope highlight layer. These three separate VRTs are composited together in Mapnik using its comp-op features and a few raster-opacity tweaks.

It turned out that these three layers were responsible for fully half the tile generation time. That shouldn’t be too surprising: comp-ops are slow, good raster scaling is slow, retrieving large images from spinning rust is slow. By compositing the three layers together in advance, and serving just one VRT, I should be able to cut the time taken by 0.5 * 0.6666 = one third.

Pre-compositing

I spent a while trying to do this with ImageMagick, which in theory should have been simple. ImageMagick also has good compositing options and it should be less trouble than arguing with Mapnik bindings. Unfortunately, despite hours of experimentation, I couldn’t get anything that approached the quality of the pure Mapnik results. A combination of filters that worked ok in the Alps was too whited-out in the UK; one that showed good detail in the UK looked too blurred in the Alps. I have a page full of notes such as “reasonably good but the hill angles are weird”.

So, back to Mapnik. The trick here would be to remove all layers except the hillshading ones, then generate tiles with all three layers composited together. Create a VRT from this, and replace the three layers with this single one.

All sounds fairly simple. There are two gotchas, of which the first is entirely predictable: Mapnik bindings. Mapnik has tolerable bindings for Python and Node, but otherwise you’re on your own. I prefer working in Ruby, for which the official Mapnik bindings are a disaster zone. There’s a better set at ffi-mapnik, which in turn has been extended to become simple_mapnik. On this particular server I had ffi-mapnik already installed, so I used that, but otherwise I’d choose simple_mapnik.

The second gotcha is that Mapnik writes TIFFs happily, but not GeoTIFFs. All the georeferencing would be lost on creating the new images. There are a couple of approaches to fix this, but I eventually found the easiest was gdalcopyproj, which just copies tags from one GeoTIFF to another. That meant looping through every existing GeoTIFF, creating a new image with the same boundaries, and then copying the tags across.

And… it all works. Rendering is now noticeably faster. 

The code

This is all code to solve my particular problem rather than anything I wrote to be particularly reusable. 

The profiler should be pretty easy to use elsewhere. Throw it the stylesheet name, a comma-separated list of layers to remove, and a bounding box, and it’ll do the rest. The compositor is more specific to my particular needs, but might serve as a basic example of using Mapnik from Ruby. And, as ever, you can play with the results over at cycle.travel. I took the opportunity to make the hillshade a little lighter, so until the older tiles expire there’ll be occasional mismatches, but overall it’s similar results – just faster.

3 hours ago

OpenStreetMap User's Diaries - Dec 14

PMV

PMV

(proposition)
highway=variable_message_sign [wiki]

Panneau des départs (transports en commun)

passenger_information_display [wiki]

24 hours ago
PMV

(proposition)
highway=variable_message_sign [wiki]

Panneau des départs (transports en commun)

passenger_information_display [wiki]

24 hours ago

OpenStreetMap User's Diaries - Dec 14

Änderungen betrachten

Heute aus #osm-de erfahren: man kann Änderungen auf: overpass-api.de/achavi/ verfolgen, wenn auch nur in einem geringen Umfang (ca. 4 Wochen).

a day ago

Heute aus #osm-de erfahren: man kann Änderungen auf: overpass-api.de/achavi/ verfolgen, wenn auch nur in einem geringen Umfang (ca. 4 Wochen).

a day ago

OpenStreetMap User's Diaries - Dec 13

Вечер добрый.

Трап, картограф, фтм на гормоналке. А вы кем будете?

2 days ago

Трап, картограф, фтм на гормоналке. А вы кем будете?

2 days ago

OpenStreetMap.de - Dec 13

OSMF-Vorstandswahlen 2019 – die Kandidaten (Teil 2b)

Bis zum Samstag, den 14. Dezember 2019 17:00 MEZ dürfen die Mitglieder der OpenStreetMap Foundation über die Besetzung von vier der sieben Vorstandsposten abstimmen. Zur Wahl stehen zwölf Kandidaten. Die Mitglieder hatten im Vorfeld die Gelegenheit, Fragen an die Kandidaten … Weiterlesen → 2 days ago

Bis zum Samstag, den 14. Dezember 2019 17:00 MEZ dürfen die Mitglieder der OpenStreetMap Foundation über die Besetzung von vier der sieben Vorstandsposten abstimmen. Zur Wahl stehen zwölf Kandidaten. Die Mitglieder hatten im Vorfeld die Gelegenheit, Fragen an die Kandidaten vorzuschlagen, aus denen ein Moderator einen Fragenkatalog auswählte. Die Antworten der Kandidaten wurden zentral zusammen mit den von ihnen eingereichten Wahlprogrammen veröffentlicht.

Dieser Beitrag stellt die Antworten auf die Fragen der Wähler und die Wahlprogramme von vier der zwölf Kandidaten vor. Guillaume Rischard, Allan Mustard, Steve Coast, Eugene Alvin Villar und Nuno Caldeira wurden in Teil 1 vorgestellt. Dort sind auch Übersetzungen der Fragestellungen zu finden. Mikel Maron, Rory McCann und Clifford Snow wurden in Teil 2 vorgestellt.

Inhaltsverzeichnis
  • Jinal Foflia
  • Gregory Marler
  • Michal Migurski
  • Dietmar Seifert
Jinal Foflia

OSM-Benutzername: jinalfoflia

HDYC-Status: Heavy Mapper (Rarely Active), 14 Mappingtage seit Jahresbeginn

OSM-Aktivitäten

Jinal ist seit 2015 bei OSM aktiv. Wenige Wochen nach ihrem ersten Edit wurde sie bei Mapbox in dessen indischem Büro angestellt, wo sie im Data Team aktiv war (Anm.: Bis zur Schließung des Büros). Mittlerweile arbeitet sie für Grab in Singapur in dessen OSM-Mapping-Abteilung.

Sie hat an der Organisation einer Reihe kleinerer Veranstaltungen mitgewirkt, teilweise, wie sie schreibt, im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit. Zudem hat sie mit Sajjad Anwar die SotM-Asia 2018 in Bengaluru (Indien) organisiert.

Jinal ist seit mehreren Jahren aktives Mitglied des weeklyOSM-Team und der CWG der OSMF.

Den Vorstandssitzungen habe sie bislang nicht zugehört, weil diese aufgrund der Zeitverschiebung in Asien sehr ungünstig liegen. Die Protokolle lese sie jedoch.

Warum Vorstand werden

Sie leitet ihre Antwort mit dem Hinweis darauf ein, dass Karten würden immer wichtiger werden würden. Man könne als Mitglied schon viel selbst erreichen, aber als OSMF-Vorstand hätte man die „einmalige Möglichkeit und auch die Verantwortung, hinsichtlich des Wachstums des Projekts etwas zu bewirken“. Die folgende Punkte seien der Anlass für sie, zu kandidieren:

  • Sie möchte Minderheiten repräsentieren und eine Plattform für asiatische Communitys bieten. Zur Vielfalt gehöre nicht nur die Geschlechterfrage, ihr geht es um die Förderung asiatischer Communitys.
  • Als Community-Managerin möchte sie stärkere Communitys aufbauen. Zu ihren Ideen gehöre eine Plattform, wo Communitys diskutieren und voneinander lernen können, sowie OSM einladender, inklusiver und vielfältiger zu machen.
Ein Vorstand zu sein

In ihrer Antwort nennt sie keine Managementerfahrung, die der/die Fragesteller(in) möglicherweise lesen wollte. Sie schildert hingegen den Fall, als das Mapbox Data Team in drei Städten eines gut gemappten Lands ein Mappingprojekt plante und die örtliche Community kontaktierte. Es habe mit dem Missverständnis angefangen, Deutsch zu verwenden. Schlussendlich habe man sich aus der Situation herausmanövriert, indem man nur Notes gesetzt habe. (Anm.: Das dürfte die geplante Mappingaktion von Mapbox in Deutschland gewesen sein, die sich am Ende auf ein paar Notes beschränkte. Die Städte waren die bekannten deutschen Automobilzentren.)

Vielfalt im Vorstand

Vielfalt sei äußerst wichtig, da sie zu einem reicheren Erfahrungsschatz führe. Falls es von einer Community (Frauen sind damit gemeint) keine oder nur wenig Mitwirkung an OSM gebe, sei es ein Hinweis darauf, dass man über Wege zur Erhöhung des Frauenanteils nachdenken müsse und „etwas“ fehle, was ein Hindernis dabei sei.

Es könne nicht von jetzt auf nachher geschehen, aber man könne damit anfangen. Sie schätze die Idee, Pronomen-Anstecker auf der SotM zu tragen. Der Vorstand könne das zeigen, indem er gezielte Programme für „Führer“ von Minderheiten in der Community gezielte Förderprogramme habe. (Anm.: Die Verwendung des Begriffs „leader“ (dt. Führer) könnte auch schlicht und einfach als aktive, sich in den Diskurs einbringende Person verstanden werden. So hatte sie den Begriff nämlich bei der oben erwähnten Mappingaktion verwendet)

Ein Vertretung für Minderheiten in der Community in Form von Arbeitsgruppen, Beiräten, Foren usw. könne uns helfen, derer Bedürfnisse bewusst zu sein. Sie sage dies nicht, weil sie die einzige Frau unter den Kandidierenden sei.

Verfügbare Zeit

Jinal ist Mitglied der CWG und beabsichtigt, weiterhin auch dort aktiv zu sein.

Interessenskonflikte

Jinal war „Open Data Community Manager“ bei Mapbox und ist derzeit „Senior Outreach and Community Manager“ bei Grab. Dabei gehe es v.a., aber nicht nur, um OpenStreetMap-Communitys. Ihre Hauptaufgabe ist die Interaktion mit OSM-Communitys.

Da ihre Aufgabe zu einem großen Teil die Zusammenarbeit mit lokalen Communitys und die Kommunikation mit verschiedenen Communitys auf der ganzen Welt sei, gebe es geringere Risiken für Interessenskonflikte, da die Hauptziele (Unterstützung und Wachstum von Communitys) identisch seien. Ihr Arbeitgeber nehme besonders Rücksicht auf und verstehe die Bedeutung und Rolle von Communitys in OSM. Falls es zu einem möglichen Interessenskonflikt zwischen ihrer dienstlichen und ihrer Vorstandsarbeit kommen würde, würde sie sich aus Diskussionen heraushalten, in denen ein Interessenskonflikt angezeigt werden müsse.

Kassenwart

Sie sieht sich für diesen Job als ungeeignet.

Vorstandstreffen

Sie hält ein Vorstandstreffen für die Vorstandsarbeit für wichtig und wäre bereit, daran teilzunehmen.

Vorstand und Arbeitsgruppen

Jinal schreibt, es gebe ein starkes Bedürfnis danach, eine klare Struktur zu definieren, die die Mitarbeit erleichtere. Auf vergangenen SotMs habe es Sitzungen von Arbeitsgruppen gegeben, wo sich Gruppen getroffen und Sachen diskutiert hätten. Die Probleme bei der Arbeit in den Arbeitsgruppen seien:

  • Nicht alle Mitglieder könnten an den Treffen teilnehmen.
  • Um die Treffen produktiver zu machen, solle man Videokonferenzen machen.
  • Der Vorstand und die Arbeitsgruppen sollen zusammenarbeiten, um die Streitpunkte beizulegen.
Vorstand und Community: Kommunikation

OSM habe viele Kommunikationskanäle, es sei schwer all diesen zu folgen. Sie nutze Filter und Benachrichtigungen.

In ihrer Antwort geht sie nicht darauf ein, auf welchen Kanälen sie präsent ist.

Vorstand und Community: Pläne
  • Quellenangabe: Es sei wichtig, dass prominente Projekte OSM nutzen würden und dass sie sich an die Bedingungen halten würden. Man dürfe nicht ignorieren, dass viel Arbeit in die Attribution Guideline gesteckt worden sei. Falls sie im Vorstand wäre, würde sie, solange die Richtlinie noch nicht beschlossen sei, den Kontakt zu den Mappern und den jeweiligen Projektleitern suchen, um die Sache zu klären. Ihr erster Schritt wäre, die Regeln zu veröffentlichen und mitzuteilen, dass man an der Sache arbeite.
  • Pronomen: Jeder habe das Recht, sein/ihr Pronomen frei zu wählen. Die SotM habe dafür Ansteckschilder gehabt. Eine Pronomen-Regel solle Teil eines Code of Conducts sein, da es die Community inklusiver mache.
OSM 2030

OSM habe sich in den letzten vier Jahren enorm gewandelt. Von einem Hobbyprojekt sei es zu einer Lösung für sämtliche kartographischen Bedürfnisse geworden. Für die nächsten 15 Jahre male sie sich aus, dass OSM Folgendes sei:

  • ein Open-Source-Projekt mit einer großen und vielfältigen Community
  • ein Inspiration für andere Projekte
  • von Behörden und Regierungen verwendet zu werden, weil es die aktuellste Karte mit einer großen Mapper- und Entwicklercommunity sei
  • ein Vorbild für andere Open-Source-Projekte bzgl. der Schaffung nachhaltiger Communitys
Gregory Marler

Gregory kandidierte schon einmal im Jahr 2013, jedoch erfolglos.

OSM-Benutzername: LivingWithDragons

HDYC-Status: Casual Mapper (Active), ca. 60 Mappingtage seit Jahresbeginn

OSM-Aktivitäten

Gregory ist seit gut 12 Jahren bei OSM aktiv. Eigenen Angaben zufolge trat er, um einen weiteren Grund zur Nutzung seines GPS-Geräts und PDA zu haben. Und als es genug Daten gegeben habe, sei er geblieben.

Er ist Mitglied der State of the Map Working Group, die die jährliche internationale Konferenz der OSMF organisiert. Wer auf der SotM (Anm.: eine der letzten Jahre) gewesen sei, kenne ihn vermutlich von der Eröffnungs- oder der Abschlusssession.

Zudem ist Gregory Autor einiger Presseartikel zu OSM. In letzter Zeit nutzt er seinen Youtube-Kanal Mapper Diaries als Videoblog.

Wenn die Themen interessant klingen, hört Gregory bei den Vorstandssitzungen zu. An der letzten Sitzung hat er teilgenommen.

Warum Vorstand werden

Gregory beginnt seine Antwort mit der Aussage, dass es eigentlich nicht viel geben sollte, was er als Vorstand, aber nicht als OSMF- oder Community-Mitglied tun könne. Er betrachtet die Vorstandstätigkeit als eine Verantwortung, die Community zu repräsentieren und ausgewählte Themen zu behandeln, die dem Vorstand vorgelegt werden.

Was die drängenden Themen seien, sei eine Frage des eigenen Standpunkts. Es sei wichtig, dass Vorstand zeige, dass er an den Sachen arbeite. Nicht immer sei die Kommunikation des Vorstands gut gewesen. Auch wenn es besser geworden sei, sei es oft auf die Transparenz konzentriert und nicht darauf, was der Vorstand und die Arbeitsgruppen geleistet hätten.

Das für ihn wichtigste Thema sei, dass OSM nicht vergessen werde, obwohl es immer wichtiger und immer häufiger in vielen verschiedenen Sektoren genutzt werde.

Zudem spricht er noch das Ausgeben von Geld an. Der aktuelle Vorstand habe nach Möglichkeiten gesucht, vorhandene Mittel (Anm.: Damit sind die ca. 200.000 Pfund aus dem Pineapple-Fund, einer großen Bitcoin-Spende gemeint.) sinnvoll auszugeben, habe dabei aber wenig Feedback aus der Community erhalten. Das sei sicherlich ein Thema, das der gesamte Vorstand aufgreifen werde. Die Community sei zögerlich, Geld für einen guten Zweck auszugeben; nichts auszugeben könne aber hinderlich sein.

Ein Vorstand zu sein

Zu der Frage nach Verhandlungen und Diskussionen antwortet er, dass er mehrere Jahre lang ein Freiwilliger, Teamleiter und im Management-Team von Durham Street Lights, eine kirchliche Organisation die samstagnachts in Durham emotionale Unterstützung auf offener Straße anbietet. Es sei anders als die OSMF, hätte ihm aber die Gelegenheit geboten, diverse Lehrgänge zum Zuhören, zur Konfliktbewältigung und Seelsorge zu besuchen. Er sei auch Code-of-Conduct-Beauftragter auf SotM-Konferenzen gewesen. Darüber hinaus nennt er Mitarbeit in der kirchlichen Jugendarbeit.

Beruflich ist Gregory als Webentwickler tätig und es sei gerne einmal der Fall, dass er zwischen verschiedenen Interessensgruppen sei. Es sei wichtig, zu verstehen, was die Anforderungen und Gründe seien, wie sie zusammenpassen würden und ein Kompromiss aussehen könne.

Vielfalt im Vorstand

Das Ausscheiden zweier Frauen aus dem Vorstand haben einen Einfluss auf die Geschlechterverhältnisse. Die Kandidatenliste scheine auch einen Mangel an räumlicher Vielfalt zu haben. Einige Vorstände hätten aktiv gewisse Leute ermutigt, zu kandidieren. Er sei froh, auch angesprochen und nicht wegen einer Fokussierung auf Minderheiten ausgeschlossen worden zu sein. Man solle sich anstrengen, einzelne gezielt anzusprechen, die man für geeignet halte.

Gregory meint, er habe einen Wandel bei OSM von einem nerdigen, technikzentrierten Projekt zu einem Projekt beobachtet, das vielfältigere Communitymitglieder habe. Dazu hätten verschiedene entwickelte Tools zusammen mit Veranstaltungen, die verschiedene Gruppen und Werbestrategien ansprechen, beigetragen.

Man könne dennoch besser werden. Es gebe Trennlinien zwischen den verschiedenen OSMer-Gruppen, z.B. zwischen traditionellen OSMern und Neulingen oder humanitären Mappern und rein lokalen Mappern. Er habe versucht, die Spannungen ein bisschen zu lösen, indem er an verschiedenen Veranstaltungen teilgenommen habe und auf verschiedenen Kommunikationskanälen präsent sei. Er begrüße es, wenn man Positives gemeinsam feiern würde.

Verfügbare Zeit

Gregory ist Mitglied der SotM Working Group. Anstatt überall zu helfen zu versuchen, helfe er dort, wo er am Besten helfen könne. Seine Beteiligung werde gleich bleiben.

Im Juli sei er aus dem Vorstand von OSM UK ausgeschieden, hauptsächlich weil es neue Leute gegeben habe, die kandidieren wollten. Zudem plante er, für den OSMF-Vorstand zu kandidieren und dafür genügend Zeit zu haben.

Interessenskonflikte

Seine berufliche Tätigkeit habe mit Kartographie/GIS nichts zu tun. Falls es erforderlich sei, während des typischen Büroarbeitstags britischer Zeit zur Verfügung zu stehen, sei das möglich, würde seinen Arbeitstag aber in die Länge ziehen. Er selbst habe sich als OSM-Freelancer angeboten, werde das aber nicht weiterverfolgen, sofern die OSMF dem nicht zustimme.

Es sei wichtig, seinen Vorstandskollegen auf möglicher Interessenskonflikte hinzuweisen, damit andere einfacher erkennen können, wo der Konflikt liege. Sollte ein Vorstandskollege ihn bitten, sich aus etwas herauszuhalten, würde er dem Folge leisten. Er würde sicherstellen, dass er seinen Vorstandskollegen die Details erläutern würde, weil sein Arbeitgeber zu der Gruppe gehöre, die Interesse an OSM haben könnten, obwohl er mit dem Bereich nichts zu tun habe oder diesen beeinflussen könne.

Kassenwart

Er habe das Gefühl, dass das nicht seine Stärke sei, und dankt Frederik für dessen Mentoringangebot für den neuen Kassenwart.

Vorstandstreffen

Gregoy hält ein Vorstandstreffen für sehr wichtig. Er müsse dafür Urlaub nehmen. Der professionelle Moderator sei gut angelegtes Geld. Er schreibt, er sei daran interessiert, die Kommunikation über das Vorstandstreffen zu unterstützen, und findet lobende Worte für Joosts Bemühungen in der Sache. Aus den Vorstandssitzungen, bei denen er zugehört habe, habe er den Eindruck gewonnen, dass ein möglichst frühes Vorstandstreffen besser gewesen sei.

Vorstand und Arbeitsgruppen

Es sei deutlich geworden, dass einheitliche Regeln und eine einheitliche Struktur nicht zu allen Arbeitsgruppen passen würden. Eine gut funktionierende Arbeitsgruppe brauche einen informelle Kommunikationskanal zwischen der Arbeitsgruppe und dem Vorstand. Der Vorstand könne den Arbeitsgruppen behilflich sein, indem er sich darüber informiere, welche Gruppe wie funktioniere und wo ihre Besonderheiten seien. Kürzlich habe es eine Umfrage des Vorstands an die Arbeitsgruppen gegeben. Es sei in den Gruppen unklare gewesen, wer die Umfrage beantworten solle. Gerade weil es viele Fragen gewesen seien, seien manche Fragen nicht beantwortet worden, gerade von den überlasteten Arbeitsgruppen. Idealerweise wüsste der Vorstand das alles schon selber.

Vorstand und Community: Kommunikation

Gregory hat diese Frage gestellt.

Er beantwortet die Frage nicht mit einer Liste an Kommunikationskanälen, sondern verweist darauf, dass er die weeklyOSM lese und den darin genannten Links meist folge und die Quelle lese – auch wenn es für einen Diskussionsbeitrag dann schon zu spät sei.

Vorstand und Community: Pläne
  • Mehrsprachige Karten: Gregory würde gern mehr Karten auf openstreetmap.org sehen, könne aber die dafür geltende Richtlinie und deren Anforderungen an die Last nachvollziehen. Regionen/Sprachen, die präsenter sein möchten, rät er, einen Tileserver zu betreiben. Die Websites diverser Local Chapters würden jetzt schon Karten in der Landessprache anbieten. Vektortiles und nutzerdefinierte Kartenstile könnten manche Probleme lösen, er würde aber eine Stellungnahme der OWG und EWG abwarten, bevor er ein Vektortileangebot der OSMF fordere.
  • Krim-Frage: Die Tatsachen vor Ort seien eine strenge Regel in OSM und würden die Vorschläge mancher Neulinge von einem meinungsgesteuerten Editwar abhalten. Die Entscheidung zur Ukraine sei keine ideale Lösung. Er habe schon darüber geschrieben (siehe oben), dass der Vorstand die Arbeitsgruppen, wo irgendwie möglich, unterstützen solle. Er sei weder im Vorstand noch in der DWG und habe daher kein vollständiges Bild der Lage. Es gebe verschiedene Bedürfnisse und Bestrebungen auf der ganzen Welt, es sei ein weiterer Grund, weshalb man die Möglichkeit, verschiedene Karten aus denselben Daten zu machen, unterstützen solle.
  • Pronomen: Sein Pronomen sei “er”, man könne ihn Gregory oder Greg nennen. Es sei für ihn kein Problem, wenn man ihn beschreibe, weil man seinen Namen vergessen habe. Zu lernen und zu respektieren, wie Leute angesprochen werden möchten, sei eine einfache Möglichkeit zu einer einladenden Community. Er fände es nur ein Problem, falls jemand absichtlich das falsche Pronomen oder den falschen Namen verwende. Wer Probleme in dieser Sache habe, möge sich an ihn als Mediator wenden.
  • Quellenangabe: Der Vorstand solle die Arbeit der LWG in Fällen fehlender Quellenangabe unterstützen. Er solle aber entscheiden, was mit Lizenzverletzern geschehen solle, die wiederholt auffällig geworden oder kommerzielle Mitglieder seien.
  • Angestellte von Firmen im Vorstand und den Arbeitsgruppen: Er findet es gut, dass es im Vorstand viele verschiedene Interessensgruppen gebe. Er habe gezielt ein Vorstandsmitglied gefragt, wie es als SotM-Sponsor gewisse Entscheidungen sehe. Er begrüßt es, wenn der Inhaber einer kleinen Firma im Vorstand säße und dort seine Erfahrungen einbringen könnte. Man solle es wertschätzen, dass Leute bezahlte Jobs hätten. Wie schon weiter oben erwähnt, sei es angemessen, wenn Vorstandsmitglieder manchmal von Abstimmungen und vielleicht auch von der Diskussion vor der Abstimmung ausgeschlossen seien.
  • Datenschutz: Man solle den professionellen Rat, den man von der LWG in der Sache erhalten habe, befolgen. Daher würde er nicht davor zurückschrecken, Geld für die Änderungen an der API auszugeben, um rechtskonform zu sein und unsere Nutzer zu schützen.
OSM 2030

Gregory antwortet, dass es ihn freuen würde, wenn OSM bekannter werden würde. Weil man ja eh schon weiter wachse, müsse man Wege finden, wie man besser für OSM werben könne. Die Quellenangabe werde nicht genug sein, da die meisten Leute auf das Erscheinungsbild der Karte und nicht auf die Datenquelle schauen würden.

Wahlprogramm

Gregory geht in seinem Wahlprogramm nicht ins Inhaltliche, sondern stellt sich vor.

Dem OSM-Projekt als Mitglied des OSMF-Vorstand zu dienen, solle denen, die sich OSM verschrieben hätten, eine Ehre und ein Stück weit auch eine Art Dienst sein. Er kandidiere, weil aus dem Hobby OSM eine Leidenschaft geworden sei. In seinem Wahlprogramm erwähnt er seine Mitarbeit bei Mappingprojekten, bei der Gründung des Local Chapters im Vereinigten Königreich und die Arbeit in der SotM Working Group der OSMF.

Michal Migurski OSM-Aktivitäten

OSM-Benutzername: migurski

HDYC-Status: Casual Mapper (Rarely Active), 3 Mappingtage seit Jahresanfang

Michal ist anders als alle anderen Kandidaten ist Michal kein aktiver Mapper im Sinne der Vereinbarung für Mitwirkende (Mappingaktivität in mindestens drei Monaten der letzten 12 Monate). Er kennt OSM seit einer Veranstaltung im Jahr 2005, sein Benutzerkonto hat er im Jahr 2007 angelegt, der erste Edit war im Jahr 2008. Michal gehört keiner Working Group der OSMF an.

Nach einer kurzen Einleitung wie er zu OSM kam, beschreibt er die Beiträge seines damaligen Arbeitgebers, Stamen Design. Ab 2006 habe er bei Stamen Design deren Mitarbeit bei OSM koordiniert habe. Die Firma hätte in dem Jahr die erste Mappingparty zusammen mit Steve Coast organisiert. Auch aus dem Hause Stamen Design stamme Field Papers (erstmals auf der SotM 2009 als Walking Papers präsentiert). Desweiteren nennt er diverse Kartenstile aus dem Hause Stamen und dessen Unterstützung bei der Gründung von HOT als gemeinnützige Organisation.

Anschließend stellt er sich als Visionär dar. Ab 2009 habe er die Bedeutung von OSM für den humanitären Sektor erkannt. Im Jahr 2016 prägte er in einem intensiv kommentierten (Anm.: und umstrittenenen) Blogeintrag den Begriff Craftmapper. (Anm.: In dem Blogeintrag teilte er OSM in die Gruppen humanitäre Mapper, maschinelles Mapping und das aus seiner Sicht ewiggestrige Craftmappertum ein)

Im Jahr 2012 wurde er in den Vorstand von OSM US gewählt. Zudem sei er Mitglied dreier weiterer Non-Profit-Organisationen mit OSM-Bezug: Digital Democracy, Greeninfo Network und PlanScore.

Gegen Ende seiner Antwort schreibt er, er sei über die wachsenden Nutzung von OSM im großen Maßstab so entzückt gewesen, dass er sich Facebook-Mappingteam habe anstellen lassen. (Anm.: Die Beiträge von Facebook zu OSM sind bisweilen sehr umstritten)

Warum Vorstand werden

OSM sei momentan in der Verwandlung von einem gefräßigen Herausforderer der Vermessungsämter zu einem erfolgreichen, entscheidenden Werkzeug für viele kleine und große Nutzer. Die Art und Weise der Organisation von OSM müsse der neue Rolle angepasst werden.

Er stelle eine neue Strategie vor, mit der OSM seine neue Rolle erfüllen könne: In der Vergangenheit habe die Foundation Entscheidungen zum Beitragen in großem Stil und Einfluss vor sich hergeschoben und zu alten Problemen geschwiegen. Angesichts der Fragen der Wähler sei es offensichtlich, dass die Community sich für den kommerziellen Einfluss interessiere und darüber besorgt sei. Im Vorstand müsse es Vertreter mit Erfahrung in der Nutzung der Daten geben, die direkte Kommunikationskanäle zu extensiven Kartennutzern hätten, um Unklarheiten zu klären. Er freue sich darauf, seine Erfahrung zur Zugänglichkeit der Karte, Anwendungen im humanitären Sektor, Datennutzung, Softwareentwicklung und automatisiertem Mapping in den Entscheidungsfindungsprozess des Vorstands einzubringen, sodass man in die Zukunft schauen könne.

Ein Vorstand zu sein

Michal behauptet, ausgiebige Erfahrung im Management von Non-Profit-Organisationen und Vorständen zu haben. Von 2013 bis 2015 sei er Chief Technology Officer bei Code for America gewesen. Im Rest seiner Antwort schildert einen Managementfall aus seiner Arbeit für Code für America.

Vielfalt im Vorstand

Fehlende Geschlechtervielfalt sei absolut ein Problem, meint er. Die beiden Frauen, die den Vorstand verlassen würden, hätten öffentlich darauf hingewiesen, dass das Geschlecht der zentrale Frustrationsfaktor gewesen sei, der sie an ihrer Mitarbeit in OSM gehindert habe. Man könne das Problem angehen, indem man sich erst um die Vielfalt in der Community kümmere und anschließend die Selbstnominierung bei Vorstandswahlen nachdenke.

Viele von außerhalb der OSM-Community empfinden OSM als einen Ort, der für Männer gemacht sei. Dass die Kerncommunity aus Mailinglisten, Arbeitsgruppen und diversen informellen Machtstrukturen bestünde, verstärke ihren Glauben. Frederik Ramm, der aus dem Vorstand ausscheide, habe bezahltes oder professionelles Mapping explizit als Mapping zweiter Klasse bezeichnet. Hobbymapping (erste Klasse aus Frederiks Sicht) sei hauptsächlich Männern mit Freizeit vorbehalten, die sich beim Mapping im öffentlichen Raum und an Orten, die zu Fuß und mit dem Rad erreichbar seien, sicher fühlen würde. Das Modell sei nicht universell für die Expansion in neue Gebiete nützlich. Das Versagen, andere Teilnahmemodelle willkommen zu heißen, sei der Grund für die fehlende Vielfalt.

Als Vorstand möchte er Forschung unterstützen, die ein vollständigeres Bild zur Teilnahme an OSM zeichnet. Man müsse zeigen, dass alle Arten der Mappingaktivität willkommen seien. OSM brauche einen Code of Conduct, weil potentielle “besondere” Teilnehmer zuerst danach schauen würden, bevor sie die Sache (OSM) länger verfolgen.

Verfügbare Zeit

(Michal ist kein Mitglied einer Arbeitsgruppe der OSMF, daher ist die Frage nicht relevant.)

Interessenskonflikte

Michal ist Vollzeit als Manager für Softwareentwicklung im „Spatial Computing Team“ (Team Räumliches Rechnen) bei Facebook angestellt. Dort habe er regelmäßig mit Aktivitäten mit Mappingbezug zu tun, z.B. den Mappingaktionen und den lange laufenden AI- und Machine-Learning-Experimenten.

Seine Verpflichtungen bei Facebook würden ihn ermutigen, im besten Interesse von OSM zu handeln. Er behauptet, Facebook unterstütze das Wachstum des Projekts und die ODbL-Lizenzierungsstrategie von OSM. Seine Kandidatur sei von den für Öffentlichkeitsarbeit und juristische Fragen zuständigen Stellen bei Facebook überprüft worden.

Kassenwart

Er sei nicht bereit, sich dafür zu melden, da ihm dafür die Erfahrung fehle.

Vorstandstreffen

Vorstandstreffen sollte eine Pflicht für eine derart internationale Organisation wie die OSMF sein. Gemeinsam Zeit zu verbringen, würde Vertrauen unter den Vorstandsmitgliedern schaffen. Er würde gerne daran teilnehmen.

Vorstand und Arbeitsgruppen

Michal schreibt, er sei mit der Arbeit der OWG und LWG am meisten vertraut, sodass er aus der Perspektive antworte. Die Aktivität der Arbeitsgruppen habe sich in den letzten Jahren ungemein verlangsamt. Eine gesunde Organisation brauche aktive Gruppen, die neue Initiativen bewerben und umsetzen würden, unsere seien stehengeblieben.

Der OSMF-Vorstand habe seine Zuständigkeitsgrenzen zu eng gesetzt und erlaubt, dass zentrale Gruppen sich in gefährlicher Weise verkümmern würden. Die Sysadmins seien eine schrumpfende Zahl heroischer, langjährig aktiver Freiwilliger. Sie hätten die Dienste über Jahre hinweg stabil betrieben, aber man habe keinen Plan B oder könne neue Dienste anbieten, die die Community haben wolle.

Der OSMF-Vorstand solle sich ein größeres Mandat geben und die Arbeitsgruppen aktiv unterstützen. Die Ziele jeder Gruppe sollten Fortschritt, neue Mitglieder und die Fähigkeit, bestehende Arbeit und tolle, neue Arbeit unter einen Hut zu bringen, sein. Der Vorstand habe die finanziellen Mittel, um zu helfen. Das könnten befristete Angestellte und Dienstleister und Unterstützung durch Mitglieder anderer Organisationen mit Zeit oder Erfahrung sein.

Vorstand und Community: Kommunikation

Michal nutzt die Slack-Organisation von OSM US, Twitter, Benutzerblogs, für technische Sachen GitHub und schaut von Zeit zu Zeit nach interessanten Sachen auf den Mailinglisten Talk und OSMF-Talk. Auf den Mailinglisten schaut er nach offiziellen Bekanntgaben und Postings von Vorständen und Arbeitsgruppen.

Vorstand und Community: Pläne

Michal beantwortet nur die Frage zur Quellenangabe.

Bei Facebook gebe es hunderte Teams, die an Karten arbeiten würden. Jedes habe seine eigenen Anwendungsfälle, Software-Backends und Auswahl an Datenquellen, viele davon seien nicht OSM. Jedes Team entscheide selbst, welche Quellen es verwende und wie ihr Produkt aussehe, um die Geschäftsziele und rechtlichen Pflichten zu erfüllen. Aufgrund der hohen Anzahl an Teams sei die Quellenangabe bislang inkonsistent gewesen. Facebook bemühe sich, das zu ändern.

Im Zuge des Ausbaus der Kartendienste, arbeite Facebook an einer Konsolidierung der Karten bei Facebook. Man werde bald einen einheitlicheren Umgang mit der Quellenangabe haben. Es sei für Facebook wichtig, über alle Quellen hinweg die Anforderungen an die Quellenangabe einzuhalten und gleichzeitig die Anforderungen an Datenschutz und Nutzersicherheit zu beachten, die bei manchen möglichen Forderungen hinsichtlich der Quellenangabe, die die LWG derzeit diskutiere ins Spiel kämen.

Als Vorstand würde er gerne die gute fachliche Praxis verbreiten und direkte Kommunikationskanäle mit Facebook und anderen großen Datennutzern pflegen. Er würde gerne eine Raum schaffen, in dem Arbeitsgruppen in persönlichen Kontakt mit den Vertretern von Firmen kommen können. Diskussionen auf Mailinglisten seien oft groß und umfassen viele sich widersprechende Ansichten; Synthese und Konsolidierung, woran die LWG arbeite, täte dem gut. Er würde gerne mehr explizite, durchsetzungsfähige Ansagen über aus OSM-Sicht korrekte Quellenangabe sehen.

OSM 2030

In seiner Antwort auf dieser Frage schildert er den Stand im Jahr 2030 im Präsenz.

OSM sei nur eine von einer Handvoll weltweit verfügbarer Straßenkarten, aber die einzige mit einem freien Kern. Nach drei Jahrzehnten habe OSM unzählige kommerzielle Datensätze überdauert und gelte als Marktführer für vollständige, einfach zu nutzende Karten. Es sei der Maßstab, mit dem andere Karten verglichen werden würden.

Wahlprogramm

Sein Wahlprogramm beginnt mit einer Vorstellung seiner Person, wie man sie auch in seiner Antwort auf die Frage zu seinen OSM-Aktivitäten findet. Der Rest teilt sich in zwei Teile mit den Überschriften „OSM heute“ und „Prioritäten für den OSMF-Vorstand“.

Die Spannungen im Projekt gäben einen Wendepunkt in der Geschichte von OSM wieder, viele seien auf seinen Arbeitgeber zentriert. Die OSM-Organisation müsse flexibel und dynamisch genug sein, um Experimente mit neuen Tags, Community-Prototypen und aufstrebenden Technologien zuzulassen, während man das Straßennetz in OSM als stabilen Layer betrachte. Dem folgt ein Loblied auf das, was man als offene Karte bislang erreicht habe.

Michal betont anschließend seine Erfahrungen. Bezahltes Mapping werde immer bedeutender. Als Vorstand und Angestellter einer Firma, könne er Brücken bilden: Er sei gezwungen, im besten Interesse von OSM zu handeln und könne gleichzeitig Facebook, seinen Arbeitgeber, beeinflussen. Bisherige Versuche wie etwa das Advisory Board seien fehlgeschlagen, formelle Repräsentation werde für die OSM-Community erfolgreicher sein.

Im Abschnitt „Prioritäten für den OSMF-Vorstand“ nennt er drei Punkte:

  1. Kritische Schwachstellen bei den Systemadministratoren schließen. Es gebe genügend motivierte Helfer. Für die nächsten 15 Jahre müsse man technische Aufgaben an Dienstleister auslagern und Beiträge von Firmen in Form von Zeit und Arbeit so lenken, dass den Freiwilligen der OWG die Arbeit erleichtert und das Tagesgeschäft abgenommen werde.
  2. Es solle explizite, fordernde Aussagen zur Lizenz und ihren Anforderungen geben. Er findet den Entwurf einer Attribution Guideline toll, Facebook sei bereit, daran mitzuwirken. Firmen bräuchten die Lizenz einfach erklärt.
  3. Neue vielfältige Mitwirkende anlocken, um das öffentliche Bild einer aggressiven und schrumpfenden Community zu bekämpfen. Fehlende Diversität sei dem Wachstum und Gedeihen des Projekts schädlich. Der Vorstand sei dafür verantwortlich, das Projekt zu unterstützen. Angesichts des Wachstums humanitären Mappings in diesem Jahrzehnt müsse man auch den Kreisen, die besonders oft von Krisen betroffen seien, klarmachen, dass sie in OSM willkommen seien. Ein Code of Conduct sei wichtig, weil Dritte danach suchen würden, bevor sie sich beteiligen würden. Ein Code of Conduct könne der Wahrnehmung des Projekts als unkonstruktive Do-ocracy etwas entgegensetzen.
Dietmar Seifert OSM-Aktivitäten

OSM-Benutzername: okilimu

HDYC-Status: Super Mapper (Very Active), ca. 120 Mappingtage seit Jahresbeginn

Weitere Benutzernamen: PDVSeifert (dienstlich 2016–2019), NVBWSeifert (ab 2019), eladestationen (2011, Import-Konto)

Dietmar hat OSM im Jahr 2009 durch einen Fernsehbeitrag kennen gelernt, in dem eine Studentin beim Mappen von Fußwegen für Gehbehinderte in OSM gezeigt wurde. Das und die Abwesenheit von Geschäftsinteressen hätten ihn zu OSM gebracht. Sein Mappingschwerpunkt ist derzeit ÖPNV, Fahrrad sowie Sharing-Infrastruktur. Er hat lange Jahre den Augsburger Stammtisch organisiert, bevor er dieses Jahr in den Stuttgarter Raum umgezogen ist, wo er regelmäßig am Stammtisch anzutreffen ist. An diversen Hackweekends und anderen OSM-Veranstaltungen hat er auch teilgenommen. Zudem hat er drei Mapathons für Neulinge in Augsburg organisiert.

Er ist in einem Fernsehbeitrag des Bayerischen Rundfunks aus dem Jahr 2010 zusammen mit anderen Mappern zu sehen, hat in seinem Benutzerblog über die Straßen- und Hausnummernlistenauswertung (regio-osm.de) gebloggt und ist auf den Mailinglisten Talk-de, Bayern und im deutschen OSM-Forum aktiv.

Seit 2011 betreibt er die Straßen- und ab 2012 die Hausnummernlistenauswertung auf regio-osm.de.

Etwa fünf Mal hat er an den OSMF-Vorstandssitzungen und etwas häufiger bei den FOSSGIS-Vorstandssitzungen zugehört.

Warum Vorstand werden

Auf die Frage, was er nur als Vorstand erreichen könne, antwortet er mit einem Verweis auf sein Wahlprogramm.

Die drängensten Themen, um die sich die OSMF kümmern sollte, seien erstens die Kontrolle und Begrenzung des Wirkens großer professioneller Mitwirkender und zweitens die Integration der Local Chapters und ein Heranrücken an die Arbeitsgruppen.

Ein Vorstand zu sein

Dietmar hat diese Frage nicht beantwortet.

Vielfalt im Vorstand

Er vermutet, dass in der Vergangenheit die Vorstandsmitglieder informelle Koalitionen gebildet hätten. Das könnte ein Grund sein, warum sich Frauen in einer derartigen Situation nicht wohl fühlen würden. Er vermutet, dass sie in ein derart politisches Treiben keine Energie investieren möchten.

Der Vorstand könne das Problem lindern, indem die Vorstände mehr Respekt voreinander hätten. Politische Aspekte müssen reduziert und letztendlich eliminiert werden.

Er möchte seine Energie darin investieren, dass die Vorstände miteinander respektvoll umgehen und politisch motivierte Aktionen keinen Platz im Vorstand hätten.

Verfügbare Zeit

Dietmar ist derzeit nicht Mitglied in einer Arbeitsgruppe. Die Straßen- und Hausnummernlistenauswertung betreue er in seiner Freizeit und plant, das weiterhin zu tun. Er glaubt, er könne beiden Rollen gerecht werden.

Interessenskonflikte

Er ist bei der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg, einer landeseigenen Gesellschaft im Zuständigkeitsbereich des Ministeriums für Verkehr angestellt. Dort nutze man OSM zum Routing und für Hintergrundkarten. Bislang trage man nicht zu OSM bei. Nächstes Jahr werde sich das ändern, wenn man die Haltestellen in einem größeren Gebiet vor Ort erfassen werde. Details werde man mit der OSM-Community klären.

Als Vorstand werde er grundsätzlich für die Interessen ehrenamtlicher Mapper eintreten. Falls sein Arbeitgeber in Konflikt mit OSM geraten würde, würde er zuerst versuchen, den Konflikt firmenintern zu lösen. Falls nicht, würde er sich aus der Entscheidung darüber im OSMF-Vorstand heraushalten.

Er habe keine dienstlichen Beschränkungen, die ihn hinsichtlich einer Vorstandstätigkeit einschränken würden. Er erhalte keine Anweisungen oder Hinweise, im Interesse des Arbeitgebers zu handeln. Die Firma gehöre dem Verkehrsministerium, Einflussnahme durch die Firma oder das Ministerium sei rechtswidrig. Er habe seinen Arbeitgeber vor der Kandidatur nicht im Vorfeld informiert. Nach Bekanntgabe der Kandidatur habe er das seinem Vorgesetzten mitgeteilt und dass er nur aus privaten Antrieb kandidiere.

Kassenwart

Dietmar ist an dieser Aufgabe nicht interessiert. Er habe dafür nicht das nötige Know-how.

Vorstandstreffen

Zwar bemühe er sich, aus Gründen des Klimaschutzes Flugreisen privater und dienstlicher Art zu vermeiden. Da aber neue Mitglieder in früheren Jahren sich positiv über den Nutzen des Treffens geäußert hätten, würde er sich bemühen, daran teilzunehmen.

Vorstand und Arbeitsgruppen

Dietmar schreibt, er sei nur einmal jährlich in Kontakt mit den Arbeitsgruppen gekommen, als diese auf Treffen auf der SotM ihre Arbeit präsentiert hätten. Das Ergebnis der meisten Arbeitsgruppen sei unauffällig, aber gut (Operations, SotM, DWG), andere seien unsichtbar. Er sei überrascht gewesen, dass es öffentlich Protokolle aus den Sitzungen der Arbeitsgruppen gebe.

Vorstand und Community: Kommunikation

Dietmar liest einige Mailinglisten und das Forum, nimmt am monatlichen, örtlichen Stammtisch teil und ist ein Leser der Wochennotiz.

Vorstand und Community: Pläne
  • Quellenangabe: Fehlende Quellenangabe sei nicht akzeptabel, es sei unsere Bedingung für die Nutzung der Daten. Wenn keine korrekte Quellenangabe erfolge, müsse das beispielsweise öffentlich gemacht werden. Öffentlicher Druck könne Änderungen bewirken. Wer ein aktiver Teil der SotM sein wolle (Firmenvorstellung, Sponsoring oder Vortrag), dürfe nicht gegen diese Regel verstoßen.
  • Angestellte von Firmen im Vorstand und den Arbeitsgruppen: Angestellte müssen offenlegen, für welche Firma sie tätig seien und ob sie nur in den Interessen der Community handeln oder von Vorgesetzten zur Kandidatur gezwungen worden seien. In Fällen, in denen Themen im Vorstand die Firma betreffen würden, sei dem jeweiligen Vorstandsmitglied die Teilnahme an der Abstimmung nicht gestattet.
  • Datenschutz: Wenn man zur DSGVO-Konformität Änderungen vornehmen müsse, müsse man diese umsetzen.
  • iD: In seiner Antwort verweist er zuerst auf sein Wahlprogramm. Er möchte versuchen, einen Kommunikationskanal aufzubauen. Falls die Entwickler nicht direkt mit der Community in Kontakt treten wollten, könnten Freiwillige aus der OSM-Community die Moderatorenrolle übernehmen. Die OSMF könne Serverbetriebskosten tragen, die Arbeitszeit sollte aber nicht bezahlt werden. Die Motivation müsse aus eigenem Antrieb stammen, nicht durch Bezahlung entstehen. Für neue Entwickler schlägt er ein Mentoringprogramm für die Unterstützung bei deren erstem OSM-bezogenen Projekt vor. Es brauche nämlich viel Zeit, die OSM-Toolchain zu verstehen und wie die Community denke und funktioniere.
OSM 2030

Dietmar hofft, dass die großen Firmen OSM als Beitragende verlassen hätten. Die einzige Art des Beitragens durch Firmen, die er akzeptiere, sei, wenn die Angestellten vor Ort wären. Künstliche Intelligenz zur Objekterkennung sollte nicht mehr verwendet werden.

Eine weltweite, vor Ort aktive OSM-Community, die weiterhin in ihrer Freizeit beitrage, sei die beste Grundlage, aktiv und lebendig zu bleiben.

Er hofft, dass OSM in 15 Jahren für die weltweite Verwendung gut genug sei und man Möglichkeiten finde, Mapper zur Kontrolle und Aktualisierung von OSM-Tags zu motivieren.

Wahlprogramm

Sein Wahlprogramm gliedert sich in 10 Abschnitte, die nicht nummeriert sind.

Beiträge großer Konzerne OSM solle kein Spielplatz für große Konzerne wie Facebook, Microsoft und Apple sein. Ihre Beiträge sollten nicht verhindern, das Freiwillige etwas bei OSM ergänzen oder bearbeiten. Es könnte hilfreich sein, schnell viele Gebäude zu bekommen (z.B. für HOT). OSM im Allgemeinen könne es aber schaden, da Mapper die Gegend dann als fertig betrachten würden. Massive, professionelle Tätigkeit in OSM sollte intensiver Kontrolle unterliegen. Manuelle, örtliche Beiträge müssten die Grundlage von OSM bleiben.

Neue Arbeitsgruppe für Tagging Unser laxes Tagging sei nicht der einzige Grund für die Probleme mit iD und seinen Hauptentwicklern, aber ein wichtiger Grund. Für Neulinge sei es schwierig, aktuelle und korrekte Dokumentation über die Nutzung der Tags zu finden. Es müsse möglich sein, Seiten als offiziell zu markieren und sie in der Suche höher zu gewichten. Veraltete Seiten und Proposal sollten in einen separaten Namensraum verschoben werden, um sie bei den Standard-Sucheinstellungen zu verbergen. Das heiße nicht, dass Änderungen zukünftig verboten seien oder Tags dynamisch ergänzt werden würden. Wichtige Features sollten über einen formellen Weg eingeführt werden.

Tags, die in verschiedenen Ländern verschieden verwendet werden, sollten auch solche offiziellen Seiten bekommen, aber auf einem niedrigeren Niveau. Local Chapters oder eine größere regionale Mappergruppe könnte um die Einstufung einer Seiten bitten. Die erforderliche Arbeit solle eine neu zu gründende Arbeitsgruppe leisten.

Regeln für zentrale Editoren und Anwendungen auf offiziellen OSM-Websites Anwendungen, die Teil offizieller OSM-Websites seien, wie etwa openstreetmap.org, müssten den Regeln der OSMF folgen. Die Editoren, JOSM und iD, müssten von qualifizierten OSM-Mitgliedern oder einer OSMF-Arbeitsgruppe in Funktionalität und Inhalt geprüft werden. Bevorzugtes Tagging gehöre dazu. Derselbe Prüfprozesse solle auch für andere Werkzeuge wie Suche und Routing auf der offiziellen Website existieren. Updates, die durch die Prüfung fallen, dürften nicht auf openstreetmap.org angewendet werden. Falls die Hauptentwickler den Regeln nicht folgen würden, müsse die Anwendung entfernt werden. Die Prüfung solle eine rechtliche Prüfung (z.B. Datenschutz in der EU) umfassen. Andere Arbeitsgruppen könnten zusätzliche Anforderungen festlegen, denen der OSMF-Vorstand zustimmen müsse.

Die Rolle der Local Chapters für den OSMF-Vorstand Die Bedeutung der Local Chapters müsse größer werden. Die Vertreter müssten zu OSMF-Vorstandssitzungen eingeladen werden. Er wirft die Idee in den Raum, allen Local Chapters, deren Vertreter anwesend seien, zwei gemeinsame Stimmen zu geben.

Advisory Board Der OSMF-Vorstand müsse die Regeln für das Advisory Board überarbeiten, um Transparenz sicherzustellen. Es sollte keine private Kommunikation unter den Mitgliedern des Advisory Boards geben.

Regionale vs. globale SotM Er findet es, gut dass es in den letzten zwei Jahren viele lokale SotMs gegeben habe. Die globale SotM spräche örtliche Mapper nicht an.

Transparenz bei Mitgliedern und Spenden Die Mitgliedschaft juristischer Personen, solle nur möglich sein, wenn diese einer Veröffentlichung nicht widersprächen. Anonyme Spenden über 100 Dollar sollten nicht angenommen werden, ebenso digitale Währungen über 1000 Dollar. Transparenz sei wichtiger als das Geld.

Transparenz des Vorstands Die Transparenz habe sich in den letzten Jahren verbessert, solle sich aber weiter verbessern. Die Anzahl nichtöffentlicher Tagesordnungspunkte solle minimiert werden. Als Kontrolle fände er es gut, wenn Vertreter der Local Chapters in den nichtöffentlichen Teilen als Gäste anwesend wären.

Hobbytätigkeit/berufliche Tätigkeit im Vorstand Die Arbeit des Vorstand solle weiterhin ehrenamtlich bleiben. Die bezahlte Arbeit einer Hilfskraft sei erfolgreich und solle fortgeführt werden. Vorstandstreffen sollten zu verschiedenen Zeiten stattfinden, selbst wenn die Vorstände in nahe beieinander liegenden Zeitzonen ansässig wären.

2 days ago

OpenStreetMap User's Diaries - Dec 13

A Map of Antarctica's Land Mass

Nice article from the Daily Mail about the new map of Antarctica’s land mass. It notes, “Glaciologists at the University of California, Irvine say it is the most precise map of the continent ever created and reveals the layout of the land under the ice sheets.” The whole article is worth reading.

3 days ago

Nice article from the Daily Mail about the new map of Antarctica’s land mass. It notes, “Glaciologists at the University of California, Irvine say it is the most precise map of the continent ever created and reveals the layout of the land under the ice sheets.” The whole article is worth reading.

3 days ago

OpenStreetMap User's Diaries - Dec 11

Status update of 2019

Been more than 2 years since last update. Been two busy and chaotic years. Everything turned upside down several times. But my server is up and running, at least with some of the planned features, and I hope to build another server during the next year.

I am back in Brazil for a short time, and use the time to do minor updates around where I go.

4 days ago

Been more than 2 years since last update. Been two busy and chaotic years. Everything turned upside down several times. But my server is up and running, at least with some of the planned features, and I hope to build another server during the next year.

I am back in Brazil for a short time, and use the time to do minor updates around where I go.

4 days ago

OpenStreetMap User's Diaries - Dec 11

Владимир aka wowik: «OpenStreetMap нужны идеи, которые в других системах нереализуемы»

♦ wowik — программист и инженер-физик из Москвы, который, как он говорит сам про себя, «программировал все, что шевелится: мейнфреймы, персоналки, мобильные устройства, теперь еще и web». Но в мире OSM он известен, как разработчик легендарного «валидатора Вовика». Что такое валидаторы, чего не стоит делать в OSM, и почему многие не любят свободу — обо всем этом Владимир рассказал в интервью.

4 days ago

♦ wowik — программист и инженер-физик из Москвы, который, как он говорит сам про себя, «программировал все, что шевелится: мейнфреймы, персоналки, мобильные устройства, теперь еще и web». Но в мире OSM он известен, как разработчик легендарного «валидатора Вовика». Что такое валидаторы, чего не стоит делать в OSM, и почему многие не любят свободу — обо всем этом Владимир рассказал в интервью.

4 days ago

weeklyOSM - Dec 15

weeklyOSM 490

03/12/2019-09/12/2019 58 sites dedicated to biodiversity 1 | Map data © OpenStreetMap contributors | Imagery © Mapbox OSM Foundation elections The results of the elections for four seats on the OSMF board were announced during the Annual General Meeting. The successful candidates were Guillaume Rischard (Luxembourg) Allan Mustard (USA), Mikel Maron (USA), Rory McCann (Ireland). […] an hour ago

03/12/2019-09/12/2019

58 sites dedicated to biodiversity 1 | Map data © OpenStreetMap contributors | Imagery © Mapbox

OSM Foundation elections
  • The results of the elections for four seats on the OSMF board were announced during the Annual General Meeting. The successful candidates were
    1. Guillaume Rischard (Luxembourg)
    2. Allan Mustard (USA),
    3. Mikel Maron (USA),
    4. Rory McCann (Ireland).

    The voting for the final seat was extremely close between Rory McCann and Michal Migurski (USA).

    weeklyOSM congratulates the successful candidates, and thanks all who took the trouble to stand for election.

Mapping
  • Michael Behrens has made a request for comments on a proposal for specifying the function of different parts of a hiking trail. Examples include: approaches from public transport stops; and excursions to viewpoints or peaks near the main trail.
  • A request for comments on a proposal to adopt leisure=skatepark for tagging an area designated and equipped for skateboarding, in-line skating, BMXing, or scootering.
  • Markus reported that the vote on the pedestrian lane proposal ended with 62% approval, and as a result was unsuccessful.
  • Sebastian Martin Dicke asked for comments on a proposal for noting whether a lawyer’s office offers notary services.
  • Martin Scholtes has called for comments on a proposal to use a park_drive tag with amenity=parking to indicate if a parking area is designated for people parking to join a carpool journey.
  • Voting has opened on the telecom distribution points proposal. The proposal is for a method to map pieces of equipment, often small boxes, allowing one or more individuals or households to connect to a single telecom local loop upstream cable.
  • France 24 reports about the mapping project that Code for Africa has been doing in Makoko, a floating neighbourhood in Lagos, Nigeria. Read the article and watch the video.
  • The NGO CartOng shares in a blog post their initiative to map St Laurent du Maroni, in French Guiana, with the full involvement of local inhabitants in mapping activities.
  • MapRoulette 3.5 is now available, with much improved task search using the map, and many other smaller improvements along with bug fixes. Check it out on maproulette.org!
Community
  • [1] The map Haie magique gave information about 58 sites dedicated to biodiversity in 19 communes of Île-de-France.
  • The local community of contributors to OpenStreetMap in Manila, Philippines organised its first LGBTQI-themed MapBeks mapathon, training newcomers to add data to OSM using MapContrib. Check out Mikko’s OSM Diary post.
  • The Belgian contributor juminet made a case for a “more integrated” website for OpenStreetMap.org. Andy Allan (who does most of the website development currently) encourages him to actually get involved.
  • kartonage posted a quick reflection on his Mapillary contributions this year.
  • thomersch wrote a blog post on his calendar tool.
  • Antara Tithil, one of the core team members of the Bangladesh Open Innovation Lab (BOIL), is featured on the Daily Observer as “Woman in Mapping”.
  • Frederik Ramm is critical of Facebook’s involvement in OpenStreetMap and also of a Facebook employee applying for a board position at OSMF. A lot of interesting comments. ♦
Imports
  • krizleebear talks about possible automated edits on admin_centre linking. Detailed documentation of rationale and implementation can be found on our wiki.
OpenStreetMap Foundation
  • Peter Barth asked the candidates running for the OSMF Board some follow up questions, particularly on the subject of conflicts of interest.
  • OSM UK has set up the “OSMUK Talent Pool” to connect companies and organisations with mappers based in the UK who can carry out paid or volunteer work related to OpenStreetMap. weeklyOSM says: great idea – congrats!
  • Mikel Maron outlined some of his ideas on OSMF governance. He discusses splitting the Advisory Board into a group of Local Chapters, and a group for corporates, the need for rules around how the Board and Working Groups work together, and creating a conflict of interest policy.
Events
  • The call for presentations for SotM 2020, to be held in Cape Town, South Africa from 3 to 5 July 2020, is now open.
  • The Ivorian newspaper FratMat reports ♦(automatic translation) about the success of State of the Map Africa in Grand-Bassam in Ivory Coast.
  • The State of the Map Africa organising committee shared pictures of the successful conference on Flickr.
  • A three day Regional Understanding Risk 2019 conference, sponsored by the World Bank, was held in Abidjan, Côte d’Ivoire from 20 to 22 November. The last day was conjoint with the SotM Africa 2019 conference.
Humanitarian OSM
  • The HOT project #7446 is looking for help with the mapping of Djibouti after a severe flood. Due to the very dense environment the task is limited to intermediate and advanced mappers.
  • Micheal Yani, coordinator for OSM’s new South Sudan community, is looking for donations to fund workshops, the training of South Sudanese refugees in Uganda and elsewhere, and mapping devices.
  • Leon, a GIS specialist and environmental engineer in Bolivia, is asking for donations to build a geographic information system for the country. The system is intended to be a joint project of the local OSM community, public institutions, aid entities, researchers and the private sector. The area suffered from raging forest fires and a very high rate of deforestation recently. So far only $250 of the target $7,000 has been received.
  • Alice Goudie wrote a blog article about Missing Maps’ work after Hurricane Dorian hit the Bahamas in September 2019. The blog covers the Missing Maps contribution, the importance of OSM and offers some illustrative photos of “OSM in action”.
Education
  • A new open access book on Digital Earth has been released. OpenStreetMap gets special attention in the chapter “Citizen Science in Support of Digital Earth” – written by Maria Antonia Brovelli, Marisa Ponti, Sven Schade and Patricia Solís.
Maps
  • Christian Reinstorf, aka Spiekerooger, offers ♦ (automatic translation) online maps in seven different languages, based on OpenStreetMap data.
Open Data
  • Marco Minghini reports that there is a trainee position available at the European Commission–Joint Research Centre (JRC), in Ispra (Italy). The deadline for applications is January 10, 2020.
Software
  • SomeoneElse felt it was worth summarising existing tools and approaches for tag transformation of OSM data. This was in response to a recent thread on the talk mailing list, started by Sören Reinecke. His cases include both rendering and routing examples of how to make “the ‘super detailed’ tagging” in OSM into something more appropriate for a particular use, e.g., rendering OSM data.
Releases
  • The OsmAnd team announced the release of version 3.10 of its navigation software for iOS. The new version comes with a redesigned navigation preparation screen, support for Online SQL maps, improved control of contour lines and much more.
Did you know …
  • … about GeoHipster? An independent online publication dedicated to chronicling the state, issues, and direction of the geospatial industry as seen by the people working in it.
  • … how to write good changeset comments?
  • … how to tag the origin of dishes in restaurants and goods in shops For restaurants the tag cuisine is used; for goods in shops it is origin.
  • … the environmental zone in your city? Or is it still missing? Have a look at the Wiki and complete your low emission zone.
OSM in the media
  • Watch the video of Steven Johnson giving an introduction to OpenStreetMap at a TEDx talk for an educator’s perspective.
  • Onlinekhabar reports that locals of Budhiganga municipality (Nepal) recently got training on how to map their resources, landmarks and upload the data to OpenStreetMap.
Other “geo” things
  • Christopher Barrington-Leigh and Adam Millard-Ball have written a paper on using OpenStreetMap to calculate a measure of street connectivity. They found that there was a strong association between low connectivity and increased vehicle travel, energy use and CO2 emissions.
  • Weetracker reports that there are only six African countries where flying drones is tantamount to breaking the law. Those countries are: Algeria, Cote d’Ivoire, Kenya, Madagascar, Morocco and Senegal.
  • GeoChicas have created a map of the places around the world where “Un violador en tu camino” (in English “A rapist in your path”) has been performed, with links to reports of the events. The protest performance has the aim of demonstrating against violations of women’s rights.
Upcoming Events Where What When Country Alice PoliMappers Adventures 2019 2019-12-01-2019-12-31 ♦ AoA and other changes Voting on OSMF board elections 2019-12-07-2019-12-14 ♦ Mannheim Mannheimer Mapathons 2019-12-12 ♦ Munich Münchner Stammtisch 2019-12-12 ♦ Nantes Réunion mensuelle 2019-12-12 ♦ Berlin 138. Berlin-Brandenburg Stammtisch 2019-12-13 ♦ Berlin DB Open Data XMAS Hack 2019-12-13-2019-12-14 ♦ Helsinki OSM Mapathon @ Mapbox 2019-12-13 ♦ San Juan OpenStreetMap Workshop for Metro Manila Bikers 2019-12-14 ♦ Lüneburg Lüneburger Mappertreffen 2019-12-17 ♦ Nottingham Nottingham pub meetup 2019-12-17 ♦ Digne-les-Bains HÉRuDi : l’Histoire Étonnante des Rues de Digne 2019-12-17 ♦ London London Xmas Pub meet-up 2019-12-19 ♦ Biella Incontro Mensile 2019-12-21 ♦ Düsseldorf Stammtisch 2019-12-27 ♦ hosted by Chaos Communication Congress 36C3 OpenStreetMap assembly 2019-12-27-2019-12-30 ♦ Valcea EuYoutH OSM Meeting 2020-04-27-2020-05-01 ♦ Cape Town State of the Map 2020 2020-07-03-2020-07-05 ♦

Note: If you like to see your event here, please put it into the calendar. Only data which is there, will appear in weeklyOSM. Please check your event in our public calendar preview and correct it, where appropriate.

This weeklyOSM was produced by Elizabete, Jorieke V, Kleper, PierZen, Rogehm, SK53, SunCobalt, TheSwavu, YoViajo, derFred, geologist.

an hour ago

OpenStreetMap User's Diaries - Dec 14

winterLayer

OpenStreetMap-basierende Darstellung von Winterwanderwegen, Schneeschuhwegen, Skitouren, Langlaufloipen, Schlittenstrecken, Skiabfahrten, Tiefschneeabfahrten, sowie Schutzgebiete mit Betretungsverbot bzw. Bitte um Nichtbetretung. ♦ winterLayer in Aktion

22 hours ago

OpenStreetMap-basierende Darstellung von Winterwanderwegen, Schneeschuhwegen, Skitouren, Langlaufloipen, Schlittenstrecken, Skiabfahrten, Tiefschneeabfahrten, sowie Schutzgebiete mit Betretungsverbot bzw. Bitte um Nichtbetretung. ♦ winterLayer in Aktion

22 hours ago

OpenStreetMap User's Diaries - Dec 14

Map Key

Just joined

I would like there to be a special key or convention for toll roads like Bing uses, or at least Google Maps.

Also it would be good if OpenStreetMap itself was customisable.

a day ago

Just joined

I would like there to be a special key or convention for toll roads like Bing uses, or at least Google Maps.

Also it would be good if OpenStreetMap itself was customisable.

a day ago

OpenStreetMap User's Diaries - Dec 14

OpenStreetMap Foundation Chairperson's Report for the 2019 Annual General Meeting

I pondered what to write for this year for a while. This is one of the reasons this report comes to you all a few hours prior to the AGM. I think I’ll settle for a simple “thank you”. Thank you to all of my fellow board members who have served with me over the past 6 years. We haven’t always seen eye to eye, but I believe we all have acted with the best interest of the OpenStreetMap community at a day ago

I pondered what to write for this year for a while. This is one of the reasons this report comes to you all a few hours prior to the AGM. I think I’ll settle for a simple “thank you”. Thank you to all of my fellow board members who have served with me over the past 6 years. We haven’t always seen eye to eye, but I believe we all have acted with the best interest of the OpenStreetMap community at heart.

OpenStreetMap community, when I began mapping a decade ago I couldn’t have imagined where OpenStreetMap would have taken me. I left the world of proprietary data and software, moved to another country, made many friends and have had many adventures. Many of you have welcomed me into your homes over the years. Some of my closest friends are because of our free community map.

To the working groups, thank you for all your work supporting both the community and the OpenStreetMap community. You are the glue that keeps things going, often in invisible ways.

To the candidates, thanks for your passion and desire to run for the OSMF board. If you don’t succeed this time, keep the passion up! I actually ran 3 times prior to being elected.

I also wish the new OSMF board the best of luck. Many depend on our special community map. Please steward it well.

a day ago

OpenStreetMap.de - Dec 13

OSMF-Vorstandswahl 2019 – ein Kommentar

Dieser Beitrag enthält die persönliche Meinung des Autors. Weder wird inhaltliche Neutralität angestrebt noch gibt dieser Beitrag die Meinung der Redaktion wieder. Bitte lest selber die Wahlprogramme und die Antworten der Kandidaten auf den Fragenkatalog durch, um euch eine eigene … Weiterlesen → 2 days ago

Dieser Beitrag enthält die persönliche Meinung des Autors. Weder wird inhaltliche Neutralität angestrebt noch gibt dieser Beitrag die Meinung der Redaktion wieder. Bitte lest selber die Wahlprogramme und die Antworten der Kandidaten auf den Fragenkatalog durch, um euch eine eigene Meinung zu bilden.

Der Autor ist bei derselben Firma wie Rory McCann, einem der Kandidaten, angestellt.

Die Auswahl bei der diesjährige OSM-Vorstandswahl fällt verglichen mit den letzten Jahren relativ groß aus. Dieses Jahr sind vier Posten zu besetzen, wofür sich elf Kandidaten und eine Kandidatin bewerben. Zuletzt gab es im Jahr 2015 ähnliche viele Kandidaten, nämlich elf Kandidaten für vier Posten. Eine neutrale Zusammenfassung der Antworten auf die Wählerfragen und der Wahlprogramme ist in einem dreiteiligen Blogeintrag zu finden:

  • Guillaum Rischard, Allan Mustard, Steve Coast, Eugene Alvin Villar, Nuno Caldair und die Fragestellungen
  • Mikel Maron, Rory McCann, Clifford Snow
  • Jinal Foflia, Gregory Marler, Michal Migurski, Dietmar Seifert
Guillaume Rischard

Guillaume versucht es dieses Jahr zum dritten Mal, nachdem er im Jahr 2016 gegen Frederik Ramm und Kate Chapman (beide jetzt ausscheidend) und im Jahr 2018 gegen Tobias Knerr und Joost Schouppe verloren hatte. Er gehört zur Gruppe der Hobbymapper und verdient sein Geld nicht mit OSM. Er stammt aus Luxemburg und spricht fließend Französisch, Deutsch und Englisch, erreicht damit die großen Communitys in Westeuropa. In der OSMF ist er sowohl in der MWG als auch in der DWG aktiv. Er weiß also wie der Hase läuft – vermutlich besser als manche aktuellen Vorstandsmitglieder.

Seine Wahlprogramme sind von Jahr zu Jahr realistischer geworden. Im Jahr 2016 ging es ihm um die Umstellung auf HTTPS, Geld für Projekte auszugeben, eine bessere Interaktion mit der Mapper-Community und Fundraising. Die HTTPS-Sache ist mittlerweile fast ganz erledigt, Guillaume hat dort die entscheidenden Leute lange genug bearbeitet. Die Fundraisingfrage hat der Vorstand mittlerweile durch die Einführung der neuen, teuren Beitragsklassen für Firmen gelöst.

Das letztjährige Wahlprogramm ist nicht so weit vom diesjährigen entfernt. Die Härtung gegen feindliche Übernahmen, damals ganz frisch, nahm großen Raum ein. Guillaume war als Mitglied der MWG und einer der Autoren des Untersuchungsberichts hautnah dabei. Er forderte etwas mehr Transparenz im Vorstand und mehr Unterstützung für die Arbeitsgruppen (konkret MWG und OWG).

Sein diesjähriges Wahlprogramm ist hinsichtlich der Themensetzung nicht viel anders. Wie schon im Vorjahr fällt auf, dass sein Wahlprogramm keine hochgesteckten Ziele (anders als noch 2015) hat, stattdessen nennt er realistische und erreichbare Meilensteine. Das spiegelt sich auch in seinen Antworten wieder. Während seine Konkurrenten bei der Frage nach dem Geschlechterverhältnis größtenteils fast alle ähnliche Sonntagsreden über Förderung von Frauen und sexuell Diversen schreiben, warnt er davor, sich in Nebenschauplätzen zu verzetteln.

Guillaume gibt sich einerseits als Kritiker gegenüber Firmen und Fremdeinflüssen, versucht aber dennoch, nicht zu extrem aufzutreten. Er ist kein Kompromisskandidat, aber für alle, die in ihrer Freizeit für OSM tätig sind und kämpfen, sicherlich eine gute Wahl.

Nuno Caldeira

Nuno tritt zum zweiten Mal zur Wahl an, letztes Jahr hat er es nicht geschafft.

Nunos Antworten auf die Fragen enthalten wenig große Ziele und klingen realistisch, sofern es im Vorstand eine ausreichende Mehrheit und einen korrekten Umgang mit Interessenskonflikten gibt.

Nuno ist wie Guillaume recht aktiv und umtriebig in der OSMF(-Politik). Im Laufe des Jahres hat er sich auf den Mailinglisten Talk und OSMF-Talk als Lizenzdurchsetzer profiliert. Man liest aus seinen Antworten wie auch aus denen von Guillaume einen gewissen Frust über die Entscheidungsunwilligkeit des aktuellen Vorstands. Während es Guillaume um den Schutz vor feindlichen Übernahmen geht, widmet sich Nuno der Einhaltung der Lizenz.

Bei Nuno schwingt ein Hauch von Anti-Establishment mit.

Rory McCann

Über die Frage, wo Rory McCann auf seinem persönlichen Stimmzettel eintragen sollte, habe ich verschiedene Antworten gehört. Rory ist einerseits für Kritiker der großen US-Firmen eine gute Wahl, andererseits habe ich schon Befürchtungen gehört, Rory könne es mit Vielfalts-/Gleichstellungsbestrebungen übertreiben. Das gesamte Diversity-, Social-Justice- und Code-of-Conduct-Thema ist sein persönliches Steckenpferd. Die Verwendung abschätziger Sprache („Dudebros“) in seinen Antworten ragt aus den übrigen Beiträgen der anderen Kandidaten negativ heraus. Sie lässt befürchten, dass er nicht davor zurückschreckt, die OSM-Community zu spalten, um Ziele und Ideologien, die wenig mit OSM zu tun haben, durchzudrücken. Andere Communitys haben an der Einführung eines Code-of-Conducts erheblichen Schaden erlitten – manche Code-of-Conduct-Verfechter meinen, dass das richtig sei (im Sinne „Schädlinge raus“).

Rorys Sprachstil in den Antworten und seinem Wahlprogramm ist reich an Redewendungen und Bildern, für Fremdsprachler stellenweise nicht gut verständlich.

Wie auch Guillaume und Nuno ist Rory ein Hobbymapper, verdient sein Geld aber direkt in der OSM-Industrie.

Steve Coast

Steve Coast war von 2007 (Gründung) bis 2011 Vorstandsvorsitzender und anschließend bis 2013 Ehrenvorsitzender. Im Jahr 2014 kandidierte er. Seine Kandidatur war damals Anlass, dass sein Simon Poole, sein Nachfolger, kurz vor der Wahl zurücktrat (Begründung), obwohl sein Posten gar nicht zur Wahl stand. Hinter der Kulissen heißt es, er hätte keine Lust gehabt, sich die Zusammenarbeit mit Steve anzutun.

Bei seiner Kandidatur im Jahr 2014 forderte er eine Verkleinerung des Vorstands, um Diskussionen zu verkürzen, und regelmäßige Vorstandstreffen in Person (nicht online) mit einem Moderator. Desweiteren forderte Angestellte für die OSMF. Das alles könne in 6 bis 12 Monaten umgesetzt werden, schrieb er damals. Seine Programmpunkt, das Mapping der Adressen in ein bis drei Jahren abzuschließen, war schon damals weit von der Realität entfernt.

Steve spricht in seinen Antworten auf die diesjährigen Fragen an die Kandidaten einige Probleme der Foundation direkt an, was in der Deutlichkeit sonst nicht so sehr tun. Das macht ihn aber nicht unbedingt zum guten Vorstand. Sollte Steve gewählt werden, kann befürchtet werden, dass die Effektivität der Vorstandsarbeit darunter leidet, wo sie doch so nötig wäre. Steve ist nicht für seine Kompromissfähigkeit bekannt. Es ist gut möglich, dass Steve ein Sprücheklopfer ist.

Auf der Mailingliste OSMF-Talk kritisierte sein Konkurrent Eugene Alvin Villar, dass Steve seine Beschäftigung bei TomTom, einem Wettbewerber (!) von OSM verschweigt.

Sein Ziel, “get addresses done” (deutsch: „Das Thema Adressen abhaken“) klingt wie ein billiger Wahlslogan. Ich erkenne hier große Ähnlichkeiten mit dem Slogan eines britischen Populisten. Eine derart gezielte Einflussnahme auf das Mapping würde mit den Traditionen der OSMF brechen. Vom fehlenden Realismus des Ziels ganz zu schweigen. Man sollte im Hinterkopf behalten, dass Glaubwürdigkeit nicht von großen Sprüchen, sondern von Taten kommt und davon hat Steve in den letzten Jahren nicht wirklich viele.

Eugene Alvin Villar

Eugene kandidiert zum ersten Mal und ist der erste Kandidat aus einem Entwicklungsland, der kein Mitarbeiter oder Mitglied von HOT US Inc.

Seine Äußerungen zu seinen Pläne zeigen, dass er die Vorstandsprotokolle aufmerksam liest. Die Anmerkung in den Zusammenfassungen, dass die Ausschreibung für Datenschutz-Anpassungen an der Website/API erfolglos war, darf ihm nicht angelastet werden. Das hat der aktuelle Vorstand doppelt verbockt. Erstens hat er sich nicht ernsthaft angestrengt. Zweitens die Erfolglosigkeit nicht öffentlich dokumentiert, sodass die Mitglieder es gar nicht besser wissen können, sofern sie nicht, wie ich, an der Quelle sitzen.

Eugene ist in meinen Augen auch ein Kompromisskandidat, der für viele Mitglieder wählbar sein dürfte. Er ist ziemlich lange bei OSM dabei und ziemlich aktiv im Projekt.

Seine Wahlprogramm ist realitätsnah und auf dem Boden der Tatsachen. Große Sprüche im Stil „Ich mache alles besser.“ oder „Ich will das Geschlechterverhältnis-Problem lösen“ fehlen. Ein Bewusstsein für die Risiken aus dem Business-Sektor fehlt ihm jedoch.

Mikel Maron

Mikel stellt sich zum sechsten Mal zu Wahl. Er war schon von 2007 bis 2011 und ab 2015 im Vorstand.

Folgendes waren im Jahr 2015 die zentralen Punkte seinem Wahlprogramm: Er wollte die Kontakte mit und die Unterstützung von Local Chapters fördern – das Local-Chapter-Programm war damals in den Kinderschuhen. Die Arbeitsgruppen wollte er re-energetisieren und dafür Mitglieder werben. Das „Sponsorenprogramm“ (gemeint sind vermutlich kommerzielle Mitgliedschaften) wollte er voranbringen. Von den drei Punkten wurde nur das Programm für kommerzielle Mitglieder umgesetzt, welches aber schon der Vorstand davor angegangen hatte. Bei derselben Mitgliederversammlung stand nämlich die dafür erforderliche Satzungsänderung zur Abstimmung.

Der Sprachstil seines Wahlprogramms und seiner Antworten ist im Allgemeinen verständlich, klingt stellenweise ein wenig nach Business-Sprech. Die entscheidenden Stellen sind im Allgemeinen neutral. Mikel weiß, wie der Hase in der OSM läuft, was grundsätzlich erst einmal für ihn spricht. Leider gibt es jedoch genügend Punkte, die gegen ihn sprechen.

Mikel ist in meinen Augen für eine weitere Amtszeit ungeeignet. Er will Chef sein, kein Indianer. Meiner Beobachtung nach lässt er gerne Dorothea, die von der OSMF dafür bezahlt wird, die Arbeit machen. Wer nicht durchsetzungsstark ist, hat es in Gremien mit ihm zusammen schwer. Sein Umgang mit Interessenskonflikten ist mangelhaft. Als die Organised Editing Guideline im Vorstand diskutiert wurde, verzichtete er nur nach erheblichem Druck anderer Vorstandsmitglieder auf seine Teilnahme an der Abstimmung, obwohl Mapbox damals stark im organisierten Mapping involviert war. Als er die Befangenheit einsah, legte er dem Vorstand als Trotzreaktion einen weichgespülten, nie veröffentlichten Gegenentwurf vor, über den die anderen hätten diskutieren sollen.

Von Nicolas Chavent und Severin Menard, beides HOT-Urgesteine, wurde ihm und anderen aus der HOT-Führungsriege vorgeworfen, einen Code of Conduct zur Stummschaltung bzw. zum Ausschluss missliebiger Stimmen zu verwenden. Die Vorwürfe hat er weder bestritten noch bestätigt.

Mikel scheinen Arbeitsgruppen, die selbstständig und in den Interessen der Mitglieder, ggf. auch gegen seine Interessen bzw. die des Vorstands, handeln, ein Dorn im Auge. Wenn er es gekonnt hätte, hätte er möglicherweise die MWG letztes Jahr aufgelöst, weil diese zu eigenmächtig sich der GlobalLogic-Sache angenommen habe. Es ist ein deutliches Zeichen, dass Freiwillige von ihm als Vorstand in der Realität nicht die Wertschätzung und den Rückhalt verdienen, der ihnen zusteht!

Es bleibt den Wählern überlassen, zu entscheiden, ob Mikel lange genug Vorstand war und es Zeit für neue Leute und neue Ideen ist. Auswahl gibt es genug.

Jinal Foflia

Jinal gehört zu den Kandidaten, die eine Firma direkt im Rücken haben. In ihrem Fall ist das der Taxidienstleister Grab, das Uber Südostasiens, der GlobalLogic damit beauftragt hat, in OSM zu mappen. Die Qualität von GlobalLogic gefiel den örtlichen Mappern gar nicht.

Jinals Antwort auf die Frage zu ihren OSM-Aktivitäten ist relativ lang. Während die anderen Bewerber relativ nüchtern ihre Aktivitäten aufzählen und beschreiben, geht sie ausführlicher auf die einzelnen Punkte ein und verwendet eine durchweg das Positive betonende Sprache (die anderen klingen nicht negativ, sondern neutral).

Spätestens, wenn man ihre Antwort auf Interessenskonflikte liest, springt die PR-Sprache ins Auge. Die Antwort auf Interessenskonflikte ist so geschrieben, dass sie das enthält, was der Fragesteller lesen möchte, dennoch aber so unverbindlich wie möglich bleibt. Selbst Mikel, der nicht gerade ein Musterschüler für den Umgang mit Interessenskonflikten ist, liefert bei dieser Frage eine Antwort, die nicht weichgespült, sondern sachlich und direkt klingt.

In ihren Antworten mit Community-/Diversity-Bezug ähnelt sie Heather Lesons Kandidatur im Jahr 2017. Letztere hat in ihrer Zeit im Vorstand praktisch nichts in der Hinsicht erreicht (ok, die anderen Vorstände haben sich auch nicht so richtig dafür interessiert). Ich halte Jinals Ziele für unrealistisch, da sie außerhalb des Zuständigkeitsbereichs des Vorstands liegen. Um neue Gruppen für OSM zu gewinnen, braucht es kein Vorstandsamt, dazu muss man nur etwas tun.

Gregory Marler

Gregory Marler ist einer der Kompromisskandidaten dieses Jahr. Er ist ein klassischer Craftmapper, verdient sein Geld nicht mit OSM und ist in der OSMF – genauer der SotM Working Group recht aktiv.

Das ist in meinen Augen auch der negative Punkte bei Gregory. Die Freizeit eines jeden ist beschränkt, wenn er sie in die Vorstandsarbeit steckt, fehlt sie in der Arbeitsgruppe. Andererseits kann man auch sagen, dass die SotM Working Group nicht zu den Gruppen mit großen Personalsorgen gehört.

Eine Reihe von Punkten spricht für Gregory. Er ist kein Postensammler, wie sein Rückzug aus dem Vorstand von OSM UK zeigt. In einem Vorstand, der möglicherweise aus sehr gegensätzlich orientierten Mitgliedern besteht (man stelle sich mal Nuno vs. Michal vor), kann er als Vermittler auftreten, wofür er in meinen Augen sehr geeignet ist.

Durch seine langjährige Aktivität in der SotM Working Group weiß er, wie die OSMF im Innern funktioniert – weitaus besser als mancher aktueller Vorstand und mancher der Kandidaten. Er lässt das in seinen Antworten auch einmal durchblicken. Zudem hat Gregory in fast alle Teile von OSM Kontakt.

Gregory ist meiner Meinung nach keine Wahl, bei der man etwas falsch macht, aber es gibt Kandidaten, die ich bevorzuge.

Michal Migurski

Michal Migurski ist zwar schon sehr lange bei OSM dabei, fällt aber nicht wirklich durch Aktivität auf. Seine Mappingbeiträge sind überschaubar. Er ist der einzige Kandidat, der kein aktiver Mapper im Sinne der Vereinbarung für Mitwirkende ist. Diese definiert aktive Mapper als solche, die in den zurückliegenden 12 Monaten in mindestens drei Monaten gemappt haben.

Sein Wahlprogramm und Auftreten hat gewisse Ähnlichkeiten mit Steve Coast. Steve tritt als Populist auf, Michal bläst ein wenig ins selbe Horn und stellt Sachen teilweise übertrieben dar. Der Abschnitt, in dem er sich vorstellt, ist Eigenlob.

Er bemüht sich, als eine Art Retter aufzutreten. Anders als Steve hat sein Rettertum aber eine andere Agenda: Wie man aus seinen Antworten, seinem Wahlprogramm und seinen Äußerungen auf der Mailingliste OSMF-Talk herauslesen kann, hat er keinen Respekt vor der aus Freiwilligen bestehenden Community. Weshalb schreibt er sonst, dass er auf den Mailinglisten Talk und OSMF-Talk nach offiziellen Beiträgen von Vorständen und Arbeitsgruppen Ausschau halte? Klar, die große Community ist für ihn nicht von Bedeutung, er hat eine wirtschaftliche Agenda. Deshalb sollte man davon ausgehen, dass er einzig und allein dazu kandidiert, den Firmen mehr Einfluss zu geben.

Der Satz „Meine Kandidatur für den OSMF-Vorstand wurde von den für Kommunikation und Recht Verantwortlichen bei Facebook überprüft“ heißt praktisch, dass er wegen seines Jobs kandidiert und ein Kandidat von Facebook Gnaden ist. Auch so kann man feindliche Übernahmen versuchen. Seine übrige Aussage zu Interessenskonflikten enthält, anders als bei den anderen Kandidaten keine Aussage, dass er bei Befangenheit sich der Stimme enthalten werde. Die Aussage, er müsse im besten Interesse der Foundation handeln, ist eine Nullaussage. Das ist seine gesetzliche Pflicht als Vorstand, sie ist jedoch schwammig und erst wirklich von Belang, wenn es ans Geld geht. Ob die OSM-Community vor die Hunde geht, ist aus der körperschaftsrechtlichen Sicht nicht von Belang.

Von einer Wahl Michals rate ich ausdrücklich ab. Es wäre der Anfang einer feindlichen Übernahme durch die Vordertür.

Dietmar Seifert

Dietmar ist seit etwa zehn Jahren bei OSM dabei. Unter den Kandidaten, die sich kritisch gegenüber kommerziellen Akteuren aussprechen, ist er der schärfste.

Unter den Kandidaten Dietmar die konkretesten Pläne zum Umgang mit dem Fall „iD“. Er schlägt eine Tagging-Arbeitsgruppe, einen neuen Kommunikationsansatz mit den iD-Hauptentwicklern und Regeln für Anwendungen auf openstreetmap.org vor.

Leider erkennt man schon an seinen Texten, das die englische Sprache nicht seine Stärke ist. Sprachliche Gewandheit hat in der Vergangenheit im OSMF-Vorstand der Durchsetzungsfähigkeit einer Person genützt.

Clifford Snow

Clifford ist ein recht firmenfreundlicher Kandidat, der aber weitaus weniger offensiv wie Michal auftritt. Neben dem Aufbau engerer Beziehungen zu kommerziellen Mitgliedern, setzt er sich für eine Anpassung des Mission Statements (Leitbild) der OSMF ein und einer strategischeren Ausrichtung der Foundation ein. Letzteres läuft auf eine Professionalisierung und damit eine Machtzentrierung hinaus. Ob man das gutheißen möchte, soll jeder für sich entscheiden.

Allan Mustard

Allan ist von vier Leuten parallel gebeten worden, sich zur Wahl zu stellen. Nach dem Ende seiner Diplomatenkarriere ist das jetzt auch möglich. Allan wäre sicherlich ein guter Vorstandsvorsitzender und brächte die dafür notwendigen Fähigkeiten als Vermittler zwischen den verschiedenen Interessensgruppen im Vorstand mit.

Sein Wahlprogramm umfasst die Gewinnung neuer Mitglieder und das Engagement an Schulen und Hochschule, Werkzeuge zur Nutzung von OSM durch Laien und eine Erinnerung, dass der Anglozentrismus bei OSM nicht positiv ist. Er spricht sich für Craftmapping, also das Mapping durch Freiwillige vor Ort aus, tut das aber nicht, indem er gleichzeitig andere Beitragsformen verdammt.

Zusammenfassung

Ich rate zu Vorsicht vor Kandidaten, die bislang wenig in OSM aktiv waren. Erfahrungen aus der Vergangenheit haben gezeigt, das Externe wenig Ahnung von den Abläufen in OSM haben und ihre Erfahrungen von draußen nicht so hilfreich sind, wie sie einem versuchen, glaubhaft zu machen. Eher verfolgen sie ihre eigene politische Agenda oder die eines externen Unterstützers. Bislang sind diese Kandidaten an den verbleibenden Vorständen gescheitert, die entweder genügend, wichtigere Themen auf die Tagesordnung setzten. Und wenn die eigene Agenda dann von der Agenda der anderen ausgebremst wird, geht schnell auch die Lust flöten und es wird wenig Zeit und Energie investiert.

2 days ago

OpenStreetMap User's Diaries - Dec 13

Новости из мира OpenStreetMap № 489 (26.11.2019-02.12.2019)

489 выпуск WeeklyOSM переведен на русский

На что обратить внимание:

Плохие новости:

  • В OSM - выборы в Совет Фонда OSM. Много новостей про это. Но грустно, что вместе с выборами пришла и пустая политика, которая ссорит и разделяет между собой людей. Ряд кандидатов в члены Совета (иностранцы) елозят на теме “Чей Крым?”. Зачем?

Хорошие новости:

    2 days ago

489 выпуск WeeklyOSM переведен на русский

На что обратить внимание:

Плохие новости:

  • В OSM - выборы в Совет Фонда OSM. Много новостей про это. Но грустно, что вместе с выборами пришла и пустая политика, которая ссорит и разделяет между собой людей. Ряд кандидатов в члены Совета (иностранцы) елозят на теме “Чей Крым?”. Зачем?

Хорошие новости:

  • “Missing Maps” - 5 лет. Поздравляем!
  • Сайт switch2osm.org существенно обновил свой дизайн (переведем на русский?)
  • The New York Times подготовила замечательную интерактивную статью о карте метрополитена Нью-Йорка
2 days ago

OpenStreetMap User's Diaries - Dec 13

На память

==Так или иначе, после шумных выборов модераторов на форуме, горячие обсуждения стали редкостью. Теперь на форум, да и в Telegram-чат, где много веселой болтовни, приходят лишь за готовыми рецептами. Новое рождается где-то еще, компании выпускают какие-то продукты, сообщество их обсуждает, но собственного уже предложить почти не может.==

Вот собственно да.

2 days ago

==Так или иначе, после шумных выборов модераторов на форуме, горячие обсуждения стали редкостью. Теперь на форум, да и в Telegram-чат, где много веселой болтовни, приходят лишь за готовыми рецептами. Новое рождается где-то еще, компании выпускают какие-то продукты, сообщество их обсуждает, но собственного уже предложить почти не может.==

Вот собственно да.

2 days ago

OpenStreetMap User's Diaries - Dec 13

Internationalization

I find that OpenStreetMap has the most current and most accurate data for hiking trails. But I also find websites and apps that use OpenStreetMap data like OpenTopoMap and CalTopo take a fairly long time, often months, to update. Some apps, like AllTrails, don’t seem to update their copy of OSM data at all (the OSM attribution by AllTrails is really buried too but that is a separate issue). Oth 3 days ago

I find that OpenStreetMap has the most current and most accurate data for hiking trails. But I also find websites and apps that use OpenStreetMap data like OpenTopoMap and CalTopo take a fairly long time, often months, to update. Some apps, like AllTrails, don’t seem to update their copy of OSM data at all (the OSM attribution by AllTrails is really buried too but that is a separate issue). Other apps like OsmAnd and Maps.me update frequently but either don’t show elevation (Maps.me) or are fairly complex with formatting other than what I like (OsmAnd).

I really like the look of the older (1950s through 1970s) USGS topographic maps that I was raised on. So for hiking I use Avenza Maps and I load in geo-referenced PDF maps that I render myself using publicly available elevation data and OpenStreetMap extracts. This allows me to have a current map I can use offline that looks good to me.

When I am planning on hiking in some far distant place I usually prepare by generating Avenza compatible geo-referenced PDF maps for the area. I start with looking at the area in JOSM with the various OSM compatible aerial imagery. I get a feel for how well the area has been mapped and sometimes make corrections if there is a glaringly obvious mistake or omission. Once I am comfortable with the data in the area I run my map generation scripts.

Next spring I will be trekking through some Himalayan villages in Nepal. My first step in getting ready for this trip was to revise my map generation scripts to handle internationalization. Once I fixed my scripts I realized that about the only names in the area that have Nepali names on them were those along the border. Those seem to be dual named in Nepali and Chinese. My guess is that it is politically expedient to have the name tag for Mount Everest be “珠穆朗玛峰 - सगरमाथा चुचुरो” rather than in only one of the two languages.

Away from the border most places don’t even have name:ne values at all much less have the Nepali name as the value for the name tag. They all seem to be “Romanized” (I did not notice what phonetics were used for the transliteration).

I was under the impression that the name value should be in the local language and in the local character set. Even Kathmandu has its name tag set to “Kathmandu” not “काठमाडौ”. Looking at the OSM Wiki, I see this follows the guidelines for mapping in the Kathmandu Valley and the change that specified this tagging was from over seven years ago.

Odd to me but apparently not unusual. Looking at the wiki pages for localization of the name tag and how some other countries are documented it seems this is not uncommon.

My preferred formatting for a name the local name in the local alphabet with the English name, if different, below. For example:

काठमाडौ
Kathmandu

It looks like my map generation script would need to ignore the name field if a name:ne tag is present. The easiest way to do this is to create a special case that is specific to Nepal. And if I were generate a map for some other country I’d have to special case that too.

I wonder why they decided to use this convention as it seems to make things more difficult for internationalizing maps. Why not just put the local official name value in the name tag?

I think the locals should decide how they map, so I will not try to “correct” their style of name tagging. Especially as there does not seem to be a world wide consensus about what is correct.

3 days ago

OpenStreetMap User's Diaries - Dec 11

Studenti Enaip

www.openstreetmap.org/user/alesav

www.openstreetmap.org/user/Cava94

www.openstreetmap.org/user/elavigo

www.openstreetmap.org/user/ErkNzm

www.openstreetmap.org/user/FraChColo

www.openstreetmap.org/user/Giomingro

www.openstreetmap.org/user/giorda_ingra

www.openstreetmap.org/user/Gre94

www.openstreetmap.org/user/Greta%20Nessi

w 4 days ago

www.openstreetmap.org/user/alesav

www.openstreetmap.org/user/Cava94

www.openstreetmap.org/user/elavigo

www.openstreetmap.org/user/ErkNzm

www.openstreetmap.org/user/FraChColo

www.openstreetmap.org/user/Giomingro

www.openstreetmap.org/user/giorda_ingra

www.openstreetmap.org/user/Gre94

www.openstreetmap.org/user/Greta%20Nessi

www.openstreetmap.org/user/Iosonomegatron

www.openstreetmap.org/user/IreBalbo

www.openstreetmap.org/user/laurap3trone

www.openstreetmap.org/user/Leduz

www.openstreetmap.org/user/LogiconiX

www.openstreetmap.org/user/Lola_Lola96

www.openstreetmap.org/user/Metalgreymon94

www.openstreetmap.org/user/nnoeez

www.openstreetmap.org/user/Pandabretzel

4 days ago

OpenStreetMap User's Diaries - Dec 11

چطور ویرایش‌های OSM را در یک منطقه زیر نظر بگیریم؟

این یک آموزش قدیمی است که دوباره منتشر می‌کنم. البته به‌زودی به‌روز می‌شود.

اگر مدتی در اوپن‌استریت‌مپ فعال بوده و با ریزبینی خاصی منطقه‌ای را نقشه‌کشی کرده باشید، حتماً دوست دارید که ویرایش‌های آن منطقه را زیر نظر بگیرید و بدین ترتیب بسیاری از آسیب‌های خواسته یا ناخواسته را شناسایی کنید.

خوشبختانه اوپن‌استریت‌مپ ابزارهای تضمین کیفیت نسبتاً خوبی دارد که روزبه‌روز در حال پیشرفت هس 4 days ago

این یک آموزش قدیمی است که دوباره منتشر می‌کنم. البته به‌زودی به‌روز می‌شود.

اگر مدتی در اوپن‌استریت‌مپ فعال بوده و با ریزبینی خاصی منطقه‌ای را نقشه‌کشی کرده باشید، حتماً دوست دارید که ویرایش‌های آن منطقه را زیر نظر بگیرید و بدین ترتیب بسیاری از آسیب‌های خواسته یا ناخواسته را شناسایی کنید.

خوشبختانه اوپن‌استریت‌مپ ابزارهای تضمین کیفیت نسبتاً خوبی دارد که روزبه‌روز در حال پیشرفت هستند و به‌وسیلهٔ آن‌ها می‌توانید فعالیت جامعه را رصد کنید!

از جملهٔ این امکانات خوراک یا Feed ویرایش‌های یک منطقه است!

کافی است نشانی tyrasd.github.io/osm-qa-feeds را باز کنیم. ♦

و در کادر جست‌وجو نام شهر را به انگلیسی بنویسیم.

پس از کلیک روی نام شهر این کادر ظاهر می‌شود: ♦

در این مرحله می‌توانیم با زوم کردن روی نقشه یا تغییر اندازهٔ کادر، محدودهٔ موردنظر را دقیق‌تر مشخص کنیم.

در پایان روی دکمهٔ continue کلیک می‌کنیم و سایت یکسری خوراک در اختیار ما می‌گذارد: ♦

خوراکی که ما به دنبالش هستیم، WhoDidIt است.

برای خواندن این خوراک خبری، به یک خبرخوان نیاز داریم.

خبرخوانی که در این آموزش استفاده می‌کنم وبسایت inoreader.com است.

نشانی خوراک WhoDidIt را کپی و در کادر جست‌وجوی سایت inoreader درج می‌کنیم و کلید Enter را می‌فشاریم.

در نتیجه این خوراک به فهرست خوراک‌های ما اضافه می‌شود: ♦

از این به بعد این شهر تقریباً به‌طور کامل زیر نظر ماست و می‌توانیم ویرایش‌های جدید را مرور کنیم! ♦

در هر پیامی که ارسال می‌شود یکسری لینک به سایر ابزارهای OSM نیز وجود دارد که برای بررسی ویرایش بسیار مفید هستند.

برای اطلاع از سایر خوراک‌های اُاس‌امی سری به این صفحهٔ ویکی بزنید:

wiki.openstreetmap.org/wiki/Feeds

تفاوت این وبسایت با قابلیت تاریخچه در osm.org چیست؟

در وبسایت openstreetmap.org قابلیتی به نام تاریخچه وجود دارد که به‌وسیلهٔ آن می‌توانیم فعالیت‌های ویرایشی یک منطقه را مرور کنیم؛ اما این قابلیت یک ایراد اساسی دارد: ♦

همان‌طور که در تصویر می‌بینید، در حال مرور تاریخچهٔ شهر یزد هستیم اما به‌دلیل همپوشانی bounding box یا کادر محصورکنندهٔ changesetها، ویرایش‌هایی از سایر کشورها را نیز در این تاریخچه می‌بینیم و در نتیجه تاریخچهٔ شهر یزد بین آن‌ها گم می‌شود.

موفق باشید!

4 days ago

Florian Lohoff - Dec 11

Seltene Hausnummer

Demnächst wohne ich dann

1i, Gütersloh

Sollte reichen. Denn die Hausnummer 1i scheint es in Gütersloh genau einmal zu geben. Google und OpenStreetMap bekommen das jedoch nicht hin.

addresses=# select count(*) from addr where plz in ( '33330', '33332', '33335', '33334' ) and hausnummer = '1i';
 count 
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Auch 4 days ago

Demnächst wohne ich dann

1i, Gütersloh

Sollte reichen. Denn die Hausnummer 1i scheint es in Gütersloh genau einmal zu geben. Google und OpenStreetMap bekommen das jedoch nicht hin.

addresses=# select count(*) from addr where plz in ( '33330', '33332', '33335', '33334' ) and hausnummer = '1i';
 count 
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Auch in den umliegenden Gemeinden wie Rietberg, Rheda-Wiedenbrück, Langenberg, Herzebrock etc gibts die nicht. Selbst in PLZ 33* gibts nur diese eine 1i.

Ob das gut oder schlecht ist?

4 days ago

OpenStreetMap User's Diaries - Dec 11

OWG Must Be Destroyed

Note: this post goes too far and may be triggering. I believe OWG does great stuff, but is too powerfull with too few resources.

Thanks to a discussion in OSM Belarus telegram group, I suddenly realized why the new Board would not change anything. We could replace all seven members, and the project will stay the same. We could invite all GlobalLogic employees to run the project, and they 4 days ago

Note: this post goes too far and may be triggering. I believe OWG does great stuff, but is too powerfull with too few resources.

Thanks to a discussion in OSM Belarus telegram group, I suddenly realized why the new Board would not change anything. We could replace all seven members, and the project will stay the same. We could invite all GlobalLogic employees to run the project, and they wouldn’t harm a node. We are looking the wrong way.

All real work in OpenStreetMap is done by working groups. They decide on license terms, press relations, data policy, and technical stuff. Since we’ve got few volunteers, anybody can join any working group and… start working, I guess. The concept of “working” is what stops people from joining, and many people tried to explain there isn’t that much work.

In his manifesto Steve Coast suggests, besides closing off the Board and the tiles, to drastically increase budget for the Operations Working Group. Which makes sense: they are the only working group to have consistently spent money, which had measurable positive impact on the project. Why wouldn’t we want more servers?

OWG also manages our website. And planet extracts. And our data model. And developer relations. And has a final say over who can and who cannot integrate with our core systems. Which… Is a lot, don’t you think? They must have a vast experience on working in open source, on encouraging developers to join the effort.

Except they are doing exactly the opposite. Despite having 37 tile caching servers, our tiles are slower than ever, with many experienced contributors having moved to alternative tiles. In the past nine years I’ve seen dozens of developers driven off the Rails Port website code. Even active members of the Board were rejected their valuable contributions, like an endpoint to retrieve deleted objects. In their repositories, OWG members are consistently breaking every rule of open communities, by not giving outside people even a bit of control.

And who are the OWG? Strangely enough, in the past eight years OWG has only been shrinking. They are essentially just two people, who’s been in the project since 2006. I have no idea how they’ve managed to keep doing the same thing for 12 years, keeping the servers up 24/7, without any positive feedback.

Individually each of them are awesome, they have lots of experience, they know their job and their devops skills are sky high. They rush to fix our servers in the middle of night. We do not pay them: keeping volunteering to run a million-user project is no small feat. I doubt we can find other people like them. They are irreplaceable — and that is exactly why we need to stop relying on these people.

The Board can rotate on a yearly basis, fight against corporate involvements in matters that don’t matter, and spend five more years introducing microgrants that won’t affect the project in the slightest. Because the project is shut, because the real core group does not share power and shuns away anybody who thinks for a moment they can contribute. And even the hardware part is limited to reactive responses, since two volunteers do not have capacity to plan ahead.

With that, it seems like the only proactive and useful deed the new Board can do is to disband OWG completely.

They cannot go away themselves because of the burden of responsibility — a feeling I have shared myself in the past. Instead we need to plan our budget and hire people to do essential stuff. So they are responsible and humble, and do not have ambitions to run the project — only to make our hardware and devops better.

Managing our website and other core tools should be more open — and the level of OSM Carto is not enough, although it’s something to look up. We need a group of community managers, to attract and keep new developers, to be more bold with changes, to have yearly and quarterly plans for improving the user and corporate interactions. And to finally chart where the project is going.

4 days ago