OpenStreetMap User's Diaries
Fernradreise durch den Balkan
(english below)
JugoTour 26
Am 1.Juli 2026 bin ich zum 20. Mal zu einer kontinentalen Fernradreise aufgebrochen. Dieses Jahr ging es endlich daran, den weißen Fleck auf meiner persönlichen Karte zu füllen: Ich hatte mich noch nie tief in den Balkan getraut. Auch wenn meine Reise 2001 von Israel nach Ägypten und zurück politisch aufregend und fern der EU war, so ist das doch schon fünfund
(english below)
JugoTour 26
Am 1.Juli 2026 bin ich zum 20. Mal zu einer kontinentalen Fernradreise aufgebrochen. Dieses Jahr ging es endlich daran, den weißen Fleck auf meiner persönlichen Karte zu füllen: Ich hatte mich noch nie tief in den Balkan getraut. Auch wenn meine Reise 2001 von Israel nach Ägypten und zurück politisch aufregend und fern der EU war, so ist das doch schon fünfundzwanzig Jahre her und die Grenzübertritte im ehemaligen Jugoslawien jedesmal begleitet von einem gewissen thrill: Wird jetzt alles ganz anders sein?
Das Nebeneinander von Islam und Christentum war spannend zu sehen; sehr eindrücklich war auch, die Christen als historische Aggressoren und die muslimischen Gebiete als deutlich entspanntere Gesellschaft zu erleben.
Fokus auf Städte
Ich bin meinem Habitus treu geblieben, eine Perlenschnur durch die Hauptstädte zu fahren und sich nicht aus Liebe zur Natur auf besondere Abwege zu begeben. Trotzdem bekam ich natürlich geologisch allerhand zu staunen.
Für die Anreise nach Klagenfurt buchte ich ein Zugticket nach Villach, für die Heimreise bekam ich über Flixbus einen Fernreisebus von HAK gebucht, der mich für 120€ in einem Rutsch mit Fahrrad bis Köln brachte.
Dauer und Übernachtungen
Die Tour mit kleinem Zelt dauerte drei Wochen; übernachtet habe ich meist abseits der Siedlungen, manchmal aber auch in AirB’n’B (Sarajevo) oder privat indoor (z.B. in Skopje), wenn ich spontan abends dazu eingeladen wurde, was häufig vorkam.
(english below)
JugoTour 26Am 1.Juli 2026 bin ich zum 20. Mal zu einer kontinentalen Fernradreise aufgebrochen. Dieses Jahr ging es endlich daran, den weißen Fleck auf meiner persönlichen Karte zu füllen: Ich hatte mich noch nie tief in den Balkan getraut. Auch wenn meine Reise 2001 von Israel nach Ägypten und zurück politisch aufregend und fern der EU war, so ist das doch schon fünfund
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JugoTour 26
Am 1.Juli 2026 bin ich zum 20. Mal zu einer kontinentalen Fernradreise aufgebrochen. Dieses Jahr ging es endlich daran, den weißen Fleck auf meiner persönlichen Karte zu füllen: Ich hatte mich noch nie tief in den Balkan getraut. Auch wenn meine Reise 2001 von Israel nach Ägypten und zurück politisch aufregend und fern der EU war, so ist das doch schon fünfundzwanzig Jahre her und die Grenzübertritte im ehemaligen Jugoslawien jedesmal begleitet von einem gewissen thrill: Wird jetzt alles ganz anders sein?
Das Nebeneinander von Islam und Christentum war spannend zu sehen; sehr eindrücklich war auch, die Christen als historische Aggressoren und die muslimischen Gebiete als deutlich entspanntere Gesellschaft zu erleben.
Fokus auf Städte
Ich bin meinem Habitus treu geblieben, eine Perlenschnur durch die Hauptstädte zu fahren und sich nicht aus Liebe zur Natur auf besondere Abwege zu begeben. Trotzdem bekam ich natürlich geologisch allerhand zu staunen. Für die Anreise nach Klagenfurt buchte ich ein Zugticket nach Villach, für die Heimreise bekam ich über Flixbus einen Fernreisebus von HAK gebucht, der mich für 120€ in einem Rutsch mit Fahrrad bis Köln brachte.
Dauer und Übernachtungen
Die Tour mit kleinem Zelt dauerte drei Wochen; übernachtet habe ich meist abseits der Siedlungen, manchmal aber auch in AirB’n’B (Sarajevo) oder privat indoor (z.B. in Skopje), wenn ich spontan abends dazu eingeladen wurde, was häufig vorkam.
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Nineteen students. Seven weeks. Seventy thousand edits on the global map. Six projects for Nairobi County. One field day in Kibera that nobody who was there will forget.
